Absolutismus
Regierungsform,
in der die Monarchie allein die Herrschaftsgewalt innehält.
Vorreiter dieser Form war der Machiavellismus (begründet
durch Nicolo Machiavelli, 1469-1527), welche die Form der
Alleinherrschaft als die einzige sieht, die imstande ist den Staat
zur erhalten und das Chaos zu verhindern, also die innere
Sicherheit und Freiheit zu gewähren. Mitbestimmung anderer
politischer Einrichtungen (v.a. Stände) ist nicht vorhanden.
Der absolutistische Herrscher akzeptiert das göttliche und
geschichtliche Recht, steht aber trotz allem über den
gegebenen Gesetzen und darf diese auch brechen oder neu
formulieren. Durch die Entmachtung der drei Stände
(Klerus, Adel, Bürger) konnte sich der Absolutismus
durchsetzen. Die Gesellschaftsordnung wurde bei diesem Vorgang
nicht beseitigt. Neben den negativen Auswirkungen, wie die
Bevormundung und Entpolitisierung der Untertanen, gab es
allerdings auch positive Auswirkungen. der Absolutismus schuf
einen funktionierenden Staatsapparat, der auch heute noch als
Vorbild aller Staaten benutzt wird (Beamtentum, Schulpflicht,
erhöhen des Wissenstandes durch Einführung der
Schulpflicht, Vereinheitlichung des Gesetzes). Der
Absolutismus setzte die Voraussetzungen für den beginnenden
Demokratisierungsprozeß.
ADAV
"Allgemeiner
Deutscher Arbeiterverein"; 1863 gegründet von Lasalle.
Ziele dieser Organisation waren die Einführung des
allgemeinen Wahlrechts (um somit die Staatsmacht erlangen zu
können), Beteiligung der Arbeiter an der Produktion und
staatliche Kredite für den Aufbau von Produktivassoziationen
der Arbeiter.
Ahlener
Wirtschaftsprogramm
Erstellt
von der CDU (03.02.1947).Durch dieses Wirtschaftsprogramm sollte
die Machtkonzentration einzelner verhindert werden und die
wirtschaftliche Stellung jedes einzelnen gestärkt werden. Man
forderte die Vergesellschaftung der Bergwerke und verlangte, daß
die unumschränkte Herrschaft des privaten Kapitalismus
eingeschränkt, aber nicht durch den Staatskapitalismus
ersetzt wird. Man sah die Einführung des
Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer im Betrieb und an der
wirtschaftlichen Planung vor, sowie die Bildung von Aufsichtsräten
und den Anspruch auf einen gewissen Anteil am Ertrag für die
Arbeiter. Man erachtete die Planung und Lenkung der Wirtschaft
durch den Staat als zeitweise für notwendig, sollte aber in
"normalen" Zeiten gleichberechtigt durch Arbeitgeber,
Arbeitnehmer, sowie Konsument durchgeführt werden.
Akropolis
Berg, auf
dem die Tempelanlage in Athen gebaut ist. Auf dem Berg standen
viele verschiedene Tempel. Im Parthenon war die Statue der Athene,
der wichtigsten Göttin der Athener.
Michael
Auerswald
Alexander
der Große
Alexander,
der Sohn Philipps kam 336 v. Chr., nach dem Tod Philipps an die
Macht. Aufstände an der Nordgrenze schlug er mit einem
Feldzug nieder, der ihn bis an die Donau führte. Auf die
Gerüchte hin, Alexander sei Tod, erklärte sich Athen und
Theben als frei. Unerwartet schnell stand Alexander vor Theben und
zerstörte die Stadt restlos. Nur die Tempel und das Haus des
Dichters Pindar blieben verschont. Im Frühjahr 334 v. Chr.
setzte Alexander mit überwiegend makedonischen Truppen über
den Hellespont. Mit der ersten Schlacht am Granidos 334 v. Chr.
gewann Alexander ganz Kleinasien. Nach dem Marsch durch das
Taurus-Gebirge eroberten die Makedonen im Jahr 333 v. Chr. das
persische Lager bei Issos. Mit 33 Jahren erkrankte Alexander
plötzlich und starb am 10. Juni 323 v. Chr.
Stephen
Ziegler, Marian Wimmer, Christopher Deck
Altsteinzeit
Die
Menschen in der Altsteinzeit ernährten sich hauptsächlich
anfangs von verletzten, später von bei der Jagd erlegten
Tieren. Damals ernährten sie sich auch noch von Beeren und
Früchten. Wurzeln und Samen, die aus dem Boden sprossen,
benutzten sie auch als Nahrung. Die Urmenschen lebten auch vom
Fischfang. Als Kleidung benutzten sie Tierfelle von den davor
erlegten Tieren. Ihre Unterkunft waren Höhlen und Zelte aus
Tierfellen. Sie lebten in Horden und zogen den Tieren nach. Sie
hatten keine Hütten, weil sie ja nicht lange an der selben
Stelle blieben. Sie glaubten an Jagdzauber und malten Bilder an
die Höhlenwand.
Christian
Gladhorn, Jakob Rastetter
Arbeiterbewegung
Im 19.
Jahrhundert erfolgter Zusammenschluß von abhängigen
Arbeitern um ökonomische, politische und soziale Verhältnisse
zu verändern. Entstanden durch die Verelendung der
Arbeiterklasse und der Verschärfung der sozialen Spannungen.
Die Arbeiterbewegung wurde stark durch die kommunistischen
Vorstellungen geprägt ("Kommunistisches Manifest",
1848, Karl Marx und Friedrich Engels). Bildung des "Allg.
Dt. Arbeiterverein" durch Engels (1863) und die Bildung der
"Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" durch August Bebel
und Karl Liebknecht. Beide schlossen sich 1875 zur
"Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands" (SAP)
zusammen, die sich 1890 zur SPD umbenannte. Die
Arbeiterbewegung rief auch die Bildung von Gewerkschaften hervor.
Arbeitsteilung
Altsteinzeit:
Frauen sammelten Beeren, paßten auf die Kinder auf,
bereiteten das Essen zu, nähten Kleider; Männer machten
Feuer , jagten, stellten/reparierten Werkzeuge her.
Jungsteinzeit: Frauen sammelten Beeren, paßten auf die
Kinder auf, kochten, nähten Kleider; Männer jagten, wenn
keine Nahrung vorhanden war, bauten Hütten, versorgten das
Vieh, machten Feuer, reparierten / stellten Werkzeuge her.
Anke,
Cordula
Aristokratie
Herrschaft
der "Besseren" - Vor der Zeit Solons beherrschten in
Athen wenige Familien die Politik. Die Mitglieder dieser Familien
nannten sich Aristokraten, dt. Adel. Die A. verlor ihren
Einfluß in der Demokratie.
Aufklärung
Die
Wurzeln der Aufklärung lassen sich in der Renaissance, der
Theorien des Humanismus, sowie im naturwissenschaftlichen Denken
finden. Hauptmerkmal war der Glaube an einen fortlaufenden
Erkenntnisfortschritt mit Hilfe der Erfahrung und der Vernunft des
Menschen. Man versuchte religiöse Welterklärungen
durch logische, bzw. wissenschaftliche Erklärungen zu
erklären. Was sich anfangs nur eine kleine
Bevölkerungsschicht aneignete, sollte auch die breite Masse
erfahren, um diese vom Aberglauben zu befreien, da dieser die
Masse in Unwissenheit leben ließ. Die Bildung jedes
einzelnen Menschen war also der Hauptantriebsmotor der Vertreter
der Aufklärung. Vertreter wie John Locke (1632-1704) und
Charles de Montesquieu (1689-1755) vertraten in ihren Schriften
die Ansichten der Gewaltenteilung, wobei Montesquieu die Theorie
Lockes(Teilung von Exekutive und Legislative) um die Abtrennung
der Judikative von der Exekutive erweiterte. Locke kritisierte
auch die Ansicht seines Landsmannes Thomas Hobbes (1588-1679) und
gestand dem Volk das Recht auf Widerstand zu, falls sich der von
ihnen gewählte Vertreter über die ihm vorgesetzten
Gesetze hinwegsetzte (Lehre vom Gesellschaftsvertrag).
Ausbeutungskolonie
Vorwiegend
von den Spaniern und Franzosen errichtet. Diese Form der Kolonie
sah keine Besiedlung des Gebietes vor, sondern betrieb einen
konsequenten Abbau von Edelmetallen, Rohstoffen und
Naturprodukten, und zwar solange bis in diesem Gebiet nichts mehr
zu holen war.
Bebel
August
Bebel; geboren am 22.02.1840 in Köln-Deutz, gestorben am
13.08.1913 in Passug Gelehrter Drechselmeister und deutscher
Politiker. Schloß sich 1861 der dt. Arbeiterbewegung an.
Wurde 1867 Vorsitzender des "Verbandes Deutscher
Arbeitervereine" und war maßgeblich an der Gründung
der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" beteiligt, von
der kurze Zeit später auch Vorsitzender wurde. 1872 wurde
er zusammen mit Liebknecht wegen Hochverrats und
Majestätsbeleidigung festgenommen. Er war nebenbei maßgeblich
an der Ausarbeitung des Erfurter Programms (1891) beteiligt.
Betriebsräte
Dieser
besteht aus Vertretern von Arbeitnehmern, der die Aufgabe hat die
Rechte der Arbeiter im Betrieb durchzusetzen. Vor allem das
Vorschlagsrecht bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes und die
Einsichtnahme in Lohn- und Leistungskriterien gehören zu den
Rechten , aber auch die Mitbestimmung im Betrieb, somit die
Regelung der Arbeitszeiten, der Sozialpläne, sowie Fragen der
Betriebsordnung gehören dazu.
Betriebsverfassungsgesetz
Das
Betriebsverfassungsgesetz von 1952 sah das Mitwirkungsrecht der
Arbeitnehmer durch den Betriebsrat vor, der die sozialen
Angelegenheiten im Betrieb regelte. Darüber hinaus sollte
durch eine Beteiligung im Aufsichtsrat das Mitbestimmungsrecht an
ökonomischen Kernentscheidungen gewährleistet werden.
Dadurch sollen im Wirtschaftsleben die sozial Schwächeren
geschützt und die demokratischen Spielregel durchgesetzt
werden.
Bevölkerungswachstum:
Dieser
Begriff bezeichnet einen enormen Anstieg der Weltbevölkerung
in einer relativ kurzen Zeit. Der Grund für dieses immer noch
aktuelles Ereignisses liegt bei mehreren Begebenheiten. Bedeutend
dafür war vor allem der Rückgang der
Säuglingssterblichkeitsrate und die längere
Lebenserwartung, was hauptsächlich an der verbesserten
Hygiene und der aufkommenden Medizin. Dieser Vorgang begann zur
vorindustriellen Zeit in Europa und hat sich in unserer Zeit in
die 3. Welt verlagert.
Stephan
Augustin
Big
Business
Dieser
"entfesselte Wettbewerb" wurde durch die rasch
anwachsende Produktion und den hohen Stand der Technik
hervorgerufen. Große Unternehmen schlossen sich zu Kartellen
zusammen, um somit durch Preisabsprachen die Konkurrenz zu
beseitigen. Auch die Verwaltung ganzer Industriezweige durch
sogenannte Trusts, die sich in den 80er Jahren des 18.
Jahrhunderts bildeten, ließ die Konkurrenz schnell
verschwinden. Zwar versuchte der Staat den Wirtschaftsführern,
wie John D. Rockefeller (1839-1937) oder Andrew Carnegie
(1835-1919), durch diverse Gesetze oder Verbote das Handwerk zu
legen ( Antimonopolgesetz, Verbot der Trusts), aber fanden diese
immer wieder neue Formen diese Gesetze zu umgehen (erlangen der
zentralen Kontrolle durch den Erwerb der Aktienmehrheit oder die
Einsetzung eines Direktors in den Aufsichtsrat, und damit die
Gewalt über Entscheidungen). So gab es z.B. 1900 nur 2
Lokomotivfabriken, obwohl es 40 Jahre vorher noch 19 gab. Das
Privatvermögen häufte sich bei einer sehr schmalen
Schicht der Gesellschaft (1892 besaßen 7% der amerikanischen
Bevölkerung 71% des Eigentums und in unserer Zeit besitzt ca.
1% der Bevölkerung 76% der Aktien). Und obwohl die
Gewinne der Unternehmer stetig weiterstiegen und die Produktion
sich ausweitete, hielt die Entwicklung des Einkommens der Arbeiter
nicht mit. Und da mehr als die Hälfte der Bevölkerung
weniger als 1500$ Jahreseinkommen erhielten (das amtliche
Existenzminimum lag bei 2500$ pro Jahr),entsprach somit die
Kaufkraft der breiten Bevölkerung nicht der
Produktionsleistung der Wirtschaft, was zu erheblichen
wirtschaftlichen Problemen führte.
Stephan
Augustin
Delphi
In Delphi
stand das Heiligtum des Gottes Apoll. Auch der Tempel der Athene
in Delphi war lange Zeit religiöser Mittelpunkt der
griechischen Welt. In Delphi, wie auch in Olympia, förderten
die Olympischen Spiele ihren Ruhm mit prächtigen Weihgaben.
Disziplinen der Olympischen Spiele waren sehr beliebte Motive im
alten Griechenland: Wagenrennen, Wettlauf, Ringkampf. Außerdem
wurde das Orakel des Apollon zu Delphi häufig in
Kolonisationsfragen um Rat ersucht. In Delphi fanden auch zu
Ehren Apollons Theateraufführungen und athletische Wettkämpfe
statt.
Demokratie
Wenn das
Volk zu entscheiden hat, was in der Politik getan wird, nennt man
das Demokratie (=Herrschaft des Volks).
Andreas
Sütterlin
Demos
Der Demos
ist das Volk (von Athen), das bei einer Volksabstimmung über
alle Fragen zu entscheiden hat.
Andreas
Sütterlin
Diäten
Wenn ein
Bürger Athens sich an der Politik beteiligte, bekam er dafür
Geld. Dieses Geld nannte man Diäten. Themistokles führte
dies ein, um das Interesse des Volkes an der Politik zu steigern.
Eiszeit
In der
Eiszeit wurde es sehr kalt, und es bildete sich eine dicke
Eisschicht. Es gab 4 verschiedene Eiszeiten. Die erste Eiszeit
hieß Günzeiszeit ,die zweite hieß Mindeleiszeit,
die dritte hieß Rißeiszeit, und die vierte hieß
Wurmeiszeit. Sie dauerten alle verschieden lang .Die 1. dauerte
460 000, die 2. 20 000, die 3. 60 000 und die letzte 120 000 Jahre
.Die Eiszeiten hörten natürlich nicht von einem auf den
anderen Tag auf, sondern es dauerte viele 100 Jahre. Zwischen den
Eiszeiten lag immer eine Warmzeit.
Stephan
Hütter, Felix Treutle
Faustkeil
Der
Faustkeil war das erste Werkzeug des Menschen. Der homo
erectus benutzte ihn, er machte ihn aus einer Feuerstein- oder
Quarzitknolle. Er ist zweischneidig und läuft spitzt zu. Der
Neandertaler machte später die elegantere Handspitze daraus.
Mit dem Faustkeil kann man Tiere abhäuten oder erlegen. Man
kann damit auch Sachen abhacken oder ausgraben.
Stephen
Ziegler
Feudalismus
Der
Begriff stammt ursprünglich aus dem lat. feudum "Lehen",
zu althochdeutsch fiha "Vieh".Im Feudalismus existiert
ein König oder Kaiser, der sein Gebiet unterteilt und einigen
Adligen zu deren Verwaltung überläßt. Diese haben
Entscheidungsgewalt über alle politische, militärische,
gesellschaftliche und gerichtliche Angelegenheiten und wurden
[deshalb] Grundherren genannt. Dieses System war jedoch oftmals
noch viel detaillierter, d.h., wenn das zugewiesene Territorium
für einen Grundherren zu groß war, um es korrekt zu
verwalten, setzte dieser Vasallen oder auch Untervasallen ein, die
dann ihn entlasten. Also war das System gelegentlich in weitere
feudale Stufen geordnet. Eine solche polit. Ordnung setzt
natürlich großes Vertrauen voraus, deshalb war auch der
Treuebruch das große Verbrechen. Der Feudalstaat war zudem
der Vorreiter des späteren Ständestaates. Der
Feudalismus hielt zumindest in abgeschwächter Form noch an,
auch wenn schon ein anderes System entwickelt wurde, außerdem
war diese Herrschaftsform in vielen Ländern, wie z. B.
Indien, Ägypten, Türkei oder Vorderasien verbreitet.
Norman
Weidle
Feuerstein
Der
Feuerstein ist ein Gestein, das die Steinzeitmenschen zum Bau
ihrer Werkzeuge benutzten. Er ist hart, und wenn man ihn
aufschlägt, hat er sehr scharfe Kanten. Sie bauten mit den
scharfen Kanten Waffen und Hilfsmittel für die Jagd.
Michaela
Koch, Sarah Schröder
Frontier
"Frontier"
war die Bezeichnung für das Ende der europäischen
Zivilisation und der Beginn der menschenleeren Wildnis. Dabei war
diese Grenze nicht statisch festgelegt, sondern schob sich
ausgehend vom Osten Amerikas, über die Prärien des
Mittelwestens bis hin zum Westen, deshalb auch die "wandernde"
Siedlungszone. Dieses Gebiet bestand allerdings nicht nur aus
einer geographische Begrenzung, sondern war auch typisch für
Gesellschafts- und Wirtschaftsformen. So kamen in der ersten
Besiedlungswelle die Pioniere, die besonders durch ihre
Selbstdisziplin, Genügsamkeit und Beharrlichkeit
hervorstachen. Diese Eroberung des Kontinents hatte jedoch
schwerwiegende Folgen für die Natur und ihre ursprünglichen
Bewohner, die Indianer. Raubbau, Erosionsschäden und
Abschlachtungen von Mensch und Tier waren üblich. Nachfolger
der Pioniere waren die ersten Siedler, die anstelle von Jagd
Ackerbau betrieben und somit seßhaft wurden. Neue Werte wie
Gleichheit und demokratischen Denken wurden wichtig, der
Pioniergeist behielt aber seine Stellung in der amerikanischen
Gesellschaft Als letzte Form der Bevölkerung sind die
Vertreter von Industrie und Handel zu nennen. 1890 wurde die
Landnahme, und somit die Vertreibung der Indianer für
offiziell abgeschlossen erklärt. Der Kontinent war
erschlossen, die "Frontier" verschwunden.
Genossenschaft
Eine
Genossenschaft ist eine wirtschaftliche Vereinigung zur Förderung
der Interessen ihrer Mitglieder. Dabei überträgt das
Mitglied einen Teil seiner persönlichen wirtschaftlichen
Aufgaben auf den gemeinschaftlichen Wirtschaftsbetrieb. Die
deutsche Arbeiterbewegung hatte sich in zwei Richtungen
entwickelt. Zum einen wollte sie eine politische Macht im Staat
werden, zum Anderen strebte sie die Verbesserung der sozialen,
wirtschaftlichen und rechtlichen Lage der Arbeiter an. Um 1850
entstand unter der Führung Hermann Schulze-Delitsch'
(1808-1883) die Genossenschaft, welche Schulze-Delitsch als
zeitgemäße Selbsthilfeorganisation des Mittelstands
gegen die Großindustrie bezeichnete. Die politische
Befreiung der Arbeiter, die ebenfalls ein Ziel war, war nach
seiner Meinung schon 1860 abgeschlossen, nun sollte noch die
Bildung der Arbeiter nachfolgen, um somit eine Anhebung der
sozialen Lage zu gewährleisten ("Versöhnung von
Arbeit und Bildung"). Die sozialdemokratisch gerichtete
Arbeiterbewegung befürchtete jedoch dadurch die
Entpolitisierung der Arbeiter und forderte eine politische
Emanzipierung.
Gesellschaftsvertrag
Nach
Thomas Hobbes Theorie befindet sich jeder Mensch im "Krieg
aller gegen aller", dem Naturzustand. Da jeder Mensch die
gleichen Rechte zur Sicherung seines Lebens und Vergrößerung
seines Besitztums hat, kann kein Frieden entstehen. Würden
alle auf ihre natürlichen Freiheitsrechte verzichten und auf
eine Person, bzw. eine Versammlung von Menschen übertragen,
so könnte der Herrscher den Frieden und Schutz herstellen und
gewährleisten. Der Gesellschaftsvertrag ist somit ein Vertrag
zwischen Volk und Regierenden. Mißbraucht die Regierung
diese Macht, so kann diese vom Volk zurückgenommen werden
(Widerstandsrecht).
Gewaltenteilung
In einem
demokratischen Staatssystem gibt es drei Vollmachten: 1)Exekutive
2)Legislative 3)Judikative Würde eine Person alle
diese Vollmachten inne haben, könnte sie ohne Einschränkung
Gesetze beschließen, ausführen und beurteilen, denn,
wer Macht hat, hat die Angewohnheit, diese auszuweiten. Schon
John Locke(1632-1704) brachte Ansätze zur Gewaltenteilung,
die Montesquieu(1689-1755) zur Vollendung brachte. Er verlangte,
daß die Vollmachten auf drei verschiedene Institutionen
aufgeteilt würden, die sich gegenseitig in Schach
hielten("checks and balances"). Nur durch Trennung und
Überwachung ist die Gerechtigkeit in der Gesellschaft
gesichert.
Glorious
revolution
In der
unblutig durchgeführten "Revolution", daher auch
glorious genannt, wurden der Monarchie einige Rechte und
Privilegien abgesprochen und die Einrichtung eines Parlamentes
gesichert, wodurch die Basis für den Aufbau einer
demokratischen Gesellschaft gelegt wurde. Der König hatte
nunmehr nicht mehr die alleinige Herrschaftsgewalt und hatte eine
Gegenmacht im Parlament gefunden. Das hatte nun das
Zustimmungsrecht bei Gesetzesbeschlüssen, Steuerbewilligungen
und Heeresentscheidungen. Zudem mußten die Parlamentswahlen
frei und die Meinungsfreiheit gewährleistet sein.
Grundherrschaft
Die
Grundherrschaft bedeutet, Herrschaft über das Land und die
darauf lebenden Menschen. Die Grundherrschaft ist jedoch
gleichzeitig mit der Schutz- und Gerichtsbarkeit vereinigt. Das
heißt. der Grundherr mußte seinen Hörigen Schutz
bei Kriegen geben und die Gerichtsbarkeit (niedrige) über die
Menschen halten. Er hielt sie jedoch nicht selbst. Seine Bauern,
die auf seinem Land die Felder bestellten, mußten einen
bestimmten Teil der Ernte an den Grundherren abgeben und
Frondienste leisten.
Heiko
Leverkus
Hellenismus
Abgeleitet
von dem Namen, den die Griechen sich selbst gaben - Hellenen -
steht Hellenismus als Begriff für die Ausbreitung
griechischer Gedanken und Kultur im Großreich Alexanders und
dessen Nachfolger.
Heloten
Die
Heloten waren die von den Spartiaten unterworfene archaische
Bevölkerung. Nicht einmal ihr Leben war geschützt, da
sie keinerlei Rechte hatten und als Eigentum des ganzen Staates,
nicht als Sklaven eines einzelnen Herrn, auf den Gütern der
Spartiaten arbeiten mußten.
Daniel
Kaiser
Hieroglyphen
Die
Hieroglyphen entstanden 3000 v. Chr. Es gab viele hunderte von
ihnen, die in Gebrauch waren. Die Hieroglyphen waren für die
Ägypter das selbe wie für uns die Buchstaben. Doch eine
Hieroglyphen konnte für verschiedene Buchstabe stehen. Die
Ägypter vertauschten sie, nur um der Schönheit Willen.
Deshalb dauerte das Schreiben von Briefen sehr lange. Denn eine
Hieroglyphe bestand nicht nur aus einem oder zwei Strichen sondern
aus einem ganzen Bild.
Andy,
Michael A:
Holding
Company
Holding
Companies sind Dach- bzw. Beteiligungsgesellschaften, also ein
Unternehmen, das durch Anteilsbesitz über sein Stimmrecht in
der Hauptversammlung und Aufstellung von Betriebsräten
Einfluß auf andere Gesellschaften ausübt. So entsteht
eine Art legale Monopolstellung.
Homestead
act
1862
wurde das Heimstättengesetz verabschiedet, welches besagte,
daß 160 acres jedem Siedler zustünden, sofern er das
Land zumindest fünf Jahre bewirtschaftete. Das Gesetz kam
allerdings einige Jahre zu spät, da durch Bodenspekulanten
die besten Landflächen schon vergeben waren und für die
Siedler größtenteils nur unfruchtbares Land übrigblieb.
Homo
Sapiens
Der Homo
Sapiens lebte vor ca. 35000 Jahren. Er wurde auch "intelligenter
Mensch" genannt (oder "der Cro-Magnon- Mensch").
Die ersten Fundorte von diesem Menschen waren in Frankreich. Der
Homo Sapiens war 175 cm groß. Er besaß fein
gearbeitete Werkzeuge. Die Cro-Magnon -Menschen benutzten Pfeil
und Bogen sowie die Speerschleuder, den Hakenstab und Tongefäße.
Sie fertigten kleine Figuren aus Ton und Elfenbein. Zum Beispiel
die Venus von Willendorf. Außer dem Homo Sapiens gab es noch
den Homo Erectus. Der Homo Sapiens ist der Letzte Überlebende
seiner Art.
Sarah &
Anne
Innere
Mission
Die
Kirchen sahen die soziale Frage auch als Resultat der Abweichung
der Menschen von den Werten der Kirche und vom Christentum
allgemein. So versuchten sie durch karitative Einrichtungen den
Neid und Zorn zwischen den armen und reichen
Gesellschaftsschichten zu mildern, und durch christliche
Nächstenliebe und Sparsamkeit ein Verhältnis zwischen
Arbeitern und Bürgertum herzustellen.
Susanne
Gahlbach
Jacksonian
Democracy
Die
Jacksonian Democracy wurde unter dem Präsidenden Jackson,
dessen Amtszeit zwischen 1829 und 1837 lag, eingeführt. Er
war der 1. Präsident, der nicht aus den Südstaaten kam,
sondern aus North Carolina. Er bewährte sich schon in
seiner Jugend an der "Frontier" als Milizgeneral und
Politiker. Jackson hat nur eine geringe Schulbildung genossen,
stellte aber für die amerikanische Bevölkerung den
idealen Typ des "self made man" dar. Er sah sich
selber als ein Anwalt des "common man" und führte
so wichtige Neuerungen ein, um die Politik volksnäher zu
gestalten. So befreite er das Wahlrecht von der Abhängigkeit
von Besitz und setzte durch, daß die
Präsidentschaftskandidaten öffentlich nominiert und auf
Parteitagen gewählt werden mußten. Dies waren die
Neuerungen, die unter Jacksonian Democracy bekannt wurden.
Jagdzauber
Die
Menschen glaubten, daß man Gewalt über denjenigen hat,
dessen Bild man besitzt. So, wie man das gemalte Tier trifft oder
den Treffer einzeichnet, so erhofft man sich bei der nächsten
Jagd Erfolg .Wahrscheinlich beschwor man mit dem Jagdzauber(
Jagdmagie) auch den Bestand der Jagdtiere. Dies alles kennen wir
auch von den heutige Jagdvölkern.
Christopher
Deck
Jäger
und Sammler
Jäger
und Sammler waren hauptsächlich die Menschen der
Altsteinzeit. Erst sammelten sie Kräuter , Beeren , Wurzeln ,
Pilze und Kleintiere. Später lauerten sie den Tieren auf und
zogen ihnen nach . So kamen sie in verschiedene Gegenden . Sie
wohnten entweder in Höhlen oder in selbstmitgebrachten
"Zelten " . Sie betrieben Jagdzauber und beschworen
die Vermehrung der Tiere ( Höhlenmalereien). Sie bestatteten
ihre Toten, indem sie ihnen Werkzeuge und Essen mitgaben.
Almut
Frank, Karin Scharrer
Jungsteinzeit
Etwa 8000
Jahre v. Ch. schmolz der Gletscher der letzten Eiszeit ab. Der
Mensch erfand den Hakenpflug und betrieb Ackerbau. Er jagte Tiere
und fischte Fische, die er trocknete und in Tongefäßen
aufbewahrte, die er extra dafür anfertigte. Er baute sich
Häuser und lernte, sich von Pflanzen zu ernähren. Er
hielt Haustiere wie Kühe, die ihnen Milch und Fleisch boten
und Pferde, die sie für den Ackerbau benötigten. Er
lernte aus Tierwolle und Flachs Kleider und Decken zu spinnen. Er
baute Getreide und Gemüse an, die er erntete und trocknete
und ebenfalls in Tongefäßen speicherte. Die
Steinzeitmenschen waren Bauern und Viehzüchter. Sie
entwickelten Geräte, die ihre Arbeiten erleichterten, z.B.
Spinnwirbel, steinzeitlicher Webstuhl, Spindel, Handmühle,
geschliffenes Steinbeil, Steinbohrmaschine, Hakenpflug und später
auch Wagen mit Bohlenrädern.
Michael
Cremers
Kapitalismus
Der
Kapitalismus herrscht vor allem in den westlichen Demokratien vor.
Im Kapitalismus herrscht vor allem die freie Marktwirtschaft vor.
Jede erbrachte Leistung wird in diesem Prinzip durch eine
entsprechende Gegenleistung in Form von Geld oder Sachwerten
belohnt, dem das Verhältnis von Angebot und Nachfrage
zugrunde liegt. Im System des Kapitalismus liegen die
Produktionsmittel in den Händen von wenigen "Kapitalisten",
die die Arbeiterschaft ausbeuten.
Kartell
Verschiedene
Unternehmen, die die gleichen Waren produzieren haben sich zu
Kartellen zusammengeschlossen. Die Kartelle beinhalten
Preisabsprachen für bestimmte Waren und unterbinden den
freien Wettbewerb.
Keynesianische
Konjunkturpolitik
Dieses
neue System wurde von J.M. Keynes (1883 - 1946) in den Dreißiger
Jahren entwickelt, da es sich zeigte, daß das System der
Marktwirtschaft sehr krisenanfällig war, und es der lenkenden
Einflüsse der Regierungen bedurfte. Keynes vertrat die Idee
der antizyklischen Haushalts- und Ausgabenpolitik des Staates. Er
wollte, daß der Staat in Zeiten der Rezession erhöht
investiert und in Zeiten der Hochkonjunktur Ausgaben zurückhält.
Diese Idee beruht darauf, eine möglichst stabile
Konjunkturkurve zu erreichen, die eine durchgehende Beschäftigung
von möglichst vielen Arbeitnehmern ermöglicht. Durch die
Investitionen des Staates soll die Wirtschaft des Landes wieder
neue Aufträge erhalten, und durch diese Einnahmen selber
wieder verstärkt investieren.
Kolonialer
Dreieckshandel
Der
koloniale Dreieckshandel spielte sich zwischen England, Afrika,
den westindischen Inseln und damit Nordamerika ab. England
exportierte industrielle Fertigwaren nach Afrika. Dort nahmen die
Schiffe dafür Sklaven an Bord, die sie dann in Amerika
verkauften. Aus Amerika nahmen sie dann Rohstoffe wieder mit nach
England. Aus diesem Dreieckshandel zog vor allem England einen
Gewinn, denn er entsprach seiner merkantilistischen Tradition, die
es zur Aufgabe machte, möglichst viel Rohstoffe zu
importieren und möglichst viele Fertigwaren zu exportieren.
Kommunismus
Der
Kommunismus entstand in Rußland ab 1918. Er versuchte die
Theorien von Marx und Lenin zu verwirklichen, wurde aber unter
Stalin zu einem totalitären System mit starker Zentralmacht
verfremdet. Im Kommunismus herrscht die Partei und der
Parteivorsitzende hat beinahe uneingeschränkte
Machtbefugnisse. Das Wirtschaftssystem ist das einer
Planwirtschaft. Die Produktion der Industrie und
Landwirtschaft wird durch die Partei in 5-Jahresplänen
festgelegt. Im Kommunismus sind alle gleich und verdienen demnach
auch alle ungefähr das Selbe (Ausgenommen Parteifunktionäre).
Konjunktur
Die
Konjunktur beschreibt das wirtschaftliche Wachstum eines Staates.
Bei einer Phase der "Hochkonjunktur" ist ein
wirtschaftliches Wachstum zu verzeichnen, welche eine leichte
Inflation, eine weitgehende Vollbeschäftigung und ein
steigendes Bruttosozialprodukt zu Folge hat. In konjunkturell
schlechten Zeiten, genannt "Rezession", gibt es eine
hohe Arbeitslosigkeit und eine fallende Inflationsrate, die
wiederum eine Abnahme des Bruttosozialproduktes zu Folge hat.
Konsumgüterindustrie
Die
Konsumgüterindustrie produziert im wesentlichen nur Waren für
den Verbrauch im Gegensatz zu der maschinenproduzierenden
Industrie, die nur Waren produzieren, die wiederum andere Waren
produzieren und somit nur indirekt dem Verbraucher zugute kommen.
Konzentration
Unter
Konzentration versteht man die Konzentrierung von ganzen
Industriezweigen auf wenige Großkonzerne bzw. Trusts. Die
Großunternehmen versuchen unter Aufkauf der Konkurrenz eine
Art Monopolstellung zu erreichen. Eine weitere Art der
Konzentration ist, den Produktionsverlauf von den Rohstoffen bis
zum Fertigprodukt selber zu erledigen, um Kosten zu sparen.
Laissez-faire-Politik
Diese
Politik vertritt die Auffassung, daß der Staat möglichst
wenig in die Wirtschaft eingreift. Die Wirtschaft ist in dieser
Form der Politik auf sich allein gestellt und es gibt keine
Wettbewerbsregeln. Dieses System hat in Laufe der Zeit zur
Ausbeutung der Arbeiterschaft und zu starken
Konzentrationsbewegungen geführt.
Tobias
Gloor
Manufaktur
Die
Manufaktur, der Vorläufer der Fabrik, fand ihren Ursprung in
der Hausindustrie, die unter der Leitung eines Verlegers stand.
Ihr Kennzeichen war die Häufung handwerklicher Tätigkeiten
unter einer zentralen Leitung und in der Werkstatt eines
Geldgebers. Sie war ein gewerblicher Großbetrieb, wo strenge
Arbeitsdisziplin galt. Durch die Arbeitsteilung wurde die
Geschicklichkeit der Arbeiter größer, sie mußten
jetzt nicht mehr das "Ganze" schaffen, sondern nur noch
einfache Tätigkeiten verrichten. Dies und die damit
verbundene Zeitgewinne brachten eine große
Leistungssteigerung und ermöglichten die Massenproduktion.
Anatol
Leimbach
Merkantilismus
Die im
Absolutismus (16.-17. Jhdt.) vorherrschende Handelsform. Man
importierte billige Waren aus dem Ausland, vorwiegend Rohstoffe,
und exportierte Waren, die man teuer verkaufen konnte. Der Staat
verbot die Einfuhr von Fertigwaren, und die Ausfuhr von
Rohstoffen.
Alexander
Joram
Mumie
Damit der
Geist der Verstorbenen weiterleben konnte, mußte man seinen
Körper erhalten. Das geschah durch Einbalsamieren. Zunächst
wurden das Gehirn und alle Eingeweide mit Ausnahme des Herzens
entfernt und in gesonderten Krügen aufbewahrt. Die leere
Körperhülle wurde anschließend mit Palmwein und
Gewürzen eingerieben und mit Natronsalzen bedeckt. Der
ausgetrocknete Körper wurde dann mit Leinenbinden umwickelt,
zwischen deren Lagen Gewürze waren, mit Öl oder Wein
eingerieben und schließlich mit einer Schicht flüssigen
Harzes versiegelt. Danach wurde die Mumie in einen Sarg bzw. in
einen Sarkofag gelegt und in feierlicher Prozession zum Nil
gebracht, die die Toten zu neuem Leben erwecken sollten.
Michaela
Koch, Sarah S.
Neolitische
Revolution:
Ist die
Seßhaftwerdung des Menschen in der Steinzeit durch die
Entwicklung von landwirtschaftlichen Veränderungen verursacht
wurde.
Tobias
Gloor
North
West Ordinance
Nachdem
die 13 amerikanischen Kolonien den Unabhängigkeitskrieg gegen
England gewonnen haben, beschlossen sie ihr Land genauer zu
erkunden. Zu diesem Zweck erließen sie die "Northwest
Ordinance". Sie legte fest, daß die Gebiete nördlich
des Ohio und östlich des Mississippi erforscht werden
durften, die Siedler konnten dann Land erwerben, daß
allerdings teuer verkauft wurde. Gerade deshalb kam es auch zu
Grundstücksspekulationen. Die 13 Staaten sollten nicht
vergrößert werden, es sollten viel eher neue Staaten
geschaffen werden. Diese Bundesstaaten wurden erst dann voll und
ganz in die Union eingegliedert, wenn sich in dem entsprechenden
Gebiet 60000 Siedler befanden, die eine konforme Verfassung
vorweisen konnten.
Olymp
Der Olymp
ist ein Gebirgsstock in Katagonien, Mittelgriechenland . Die
Griechen dachten, daß auf diesem Berg ihre Götter
wohnten.
Olympische
Spiele
Die
olympischen Spiele waren der Treffpunkt aller freien, männlichen
Griechen. Bei diesem Gottesdienst waren die materiellen Gewinne
gering, jedoch die Ehre, sich den Göttern gleich fühlen
zu dürfen, war für die Griechen der damaligen Zeit
wertvoller als jeglicher materieller Besitz. Bei diesem Ereignis
durften keine Frauen anwesend sein, und alle Disziplinen mußten
nackt bestritten werden. Es wurden Disziplinen wie Hochsprung,
Weitsprung, Sprint, Diskuswerfen und ähnliche bestritten.
Christian
Gladhorn
Orakel
In Delphi
stand das Heiligtum des Gottes Apollo. Griechen aus allen Teilen
der Welt, Privatleute und Staatsmänner, sogar fremde Könige
konnten in diesem Orakel bei Apoll um Rat fragen. Die Antwort des
Gottes teilte ihnen Apollons Priesterin, die Pythia, in einem
Orakelspruch mit, die wie in Trance in betäubenden Dämpfen
saß. In diesem Orakel fanden auch zu Ehren Apollons
Theateraufführungen und athletische Wettkämpfe statt.
Diese Festspiele nannte man Phytien.
Christopher
Deck
Papyrus
Papyrus
wird aus einer Pflanze gewonnen, den Papyrusstauden. Man findet
sie an sumpfigen Fluß- und Seeufern. Dort sind sie heimisch.
Aus den Stauden werden Fasern entzogen, getrocknet und
anschließend gepreßt. Diese nun gepreßten und
getrockneten Fasern werden nun miteinander verwoben. Das Papyrus
ist nun fertig zum Beschreiben. Das altertümliche Papyrus
wurde von den Ägyptern zum Schreiben von Nachrichten,
Gedichten oder anderen Schreibarbeiten verwendet. In der heutigen
Zeit verwenden wir für Schreibarbeiten jeglicher Art das
Papier. Es wird aus dem Holz der Bäume gewonnen. Als
Schreibwerkzeuge benutzten die Ägypter Schilffedern, Pinsel
mit Farbe oder Lampenruß.
Christopher
Deck & Daniel Kaiser
Parlament
Das
Parlament hat in einer Republik die Aufgabe das Volk zu vertreten,
es ist die gesetzgebende Gewalt (=Legislative). Das Volk hat das
Recht, Volksvertreter zu wählen, die im Parlament tätig
sind, um dort aktiv an der Politik des Landes teilzunehmen.
Patriarchalismus
Viele
Unternehmer , vor allem in Deutschland (z.B. Krupp), vertraten zu
Zeiten der Hochindustrialisierung, den "Herr im
Haus-Standpunkt". Das heißt, sie sahen sich als Herr
ihrer Arbeiter an, sie waren also die uneingeschränkten
Herren in ihren Firmen und konnten dort handeln, wie sie es für
richtig hielten. Sie waren die Herren und für die Arbeiter
gab es fast kein Mitbestimmungsrecht.
Pauperismus
Pauperismus
bedeutet die Verarmung großer Teile der Gesellschaft eines
Volkes. Der Pauperismus kam zu Zeiten der Industrialisierung auf,
hier verarmten die Fabrikarbeiter, wobei die Firmenbesitzer immer
reicher wurden. Große Probleme, die der Pauperismus mit sich
brachte, waren unter anderem Hunger, aber auch Arbeitslosigkeit.
Der Pauperismus war eine Folge der Bevölkerungsexplosion, im
19. Jahrhundert.
Periöken
Die
Periöken wohnten im Umland um Sparta. Sie waren frei, aber
mußten für die Spartaner in der Landwirtschaft, in
Gewerbe und Handel arbeiten. Sie mußten im Heer dienen,
hatten aber trotzdem keinen Einfluß auf politische
Entscheidungen. Die jungen Spartaner lernten, wie man Periöken
bestiehlt, und die Spartaner erklärten den Periöken
jedes Jahr symbolisch den Krieg.
David
Daum
Pflanzeraristokratie
Bei den
Pflanzern handelt es sich um Plantagenbesitzer, da es sich bei den
Plantagen, um sehr große Gebiete handelte, kann man sagen,
daß diese Pflanzer schon fast Großgrundbesitzer waren.
Sie waren auf ihren Plantagen die absoluten Herrscher und
beschäftigten Negersklaven, die nicht einmal als Menschen
angesehen wurden. Allerdings mußten sie die Sklaven mit
Essen versorgen und mußten sie auch irgendwo unterbringen.
Pharao
Ein
Pharao ist der größte und mächtigste Mann im
Staat. Er ist König und Gott für die Ägypter
zugleich. Die Symbole seiner Macht sind Zeremonialbart und
Kopftuch mit den Schutzgöttinen von Ober- und Unterägypten.
Er wurde mit vielen Grabbeilagen in einer großen Pyramide
begraben. Der Pharao galt als leiblicher Sohn des obersten Gottes.
Das Amt des Pharaos und seine Macht gingen von Vater zu Sohn über.
Nach seinem Tod lebte der Pharao als Gott Osiris weiter. Der
Pharao teilte seine Befehle durch hohe Beamte der Bevölkerung
mit. Alles lag in seiner Hand.
Pioniergeist
Der
Pioniergeist kam am Anfang des 19. Jahrhunderts in Amerika auf,
als die Amerikaner begannen, ihren Kontinent zu besiedeln, sie
wollten sich unbedingt ausdehnen, da sie auch auf wirtschaftliche
Expansion bedacht waren. Der Pioniergeist kam gerade deshalb auf,
weil die Amerikaner in den Westen ziehen wollten, um dort billig
Land zu erwerben, Gold zu finden oder einfach nur, um dort zu
arbeiten. Der Westen zog die Amerikaner magisch an, ohne Rücksicht
auf die Indianer zu nehmen, wurden neue Gebiete erschlossen,
Grenzen wurden teilweise mit dem Lineal gezogen. Die Pioniere
waren vor allem durch folgende Eigenschaften geprägt : Mut,
Entschlossenheit, Rauheit und vor allem Ehrgeiz. Aber es war auch
wichtig, daß es eigentlich keine sozialen Unterschiede
zwischen den Pionieren gab.
Plantagenwirtschaft
Plantagenwirtschaft
wurde im 18. Jahrhundert in den südlichen Kolonien in Amerika
betrieben. Es wurden vornehmlich Tabak, Reis und Indigo, später
auch Baumwolle angebaut. Diese Rohstoffe wurden schließlich
ans Mutterland England geschickt, wo sie weiterverarbeitet wurden.
Dies kurbelte die Industrialisierung in England an und England
konnte kolonialen Dreieckshandel betreiben, wobei Fertigprodukte
gegen Sklaven aus Afrika, die in die Kolonien geschickt wurden, um
dort zu arbeiten, eingetauscht wurden.
Polis
Polis
sind Kleinstaaten in Griechenland. Da Griechenland aus vielen
Bergen bzw. Tälern besteht, bildeten sich mit der Zeit viele
kleine Staatstädte in den Tälern.. Als die Stämme
im Raum Griechenlands seßhaft wurden waren die einzelnen
Stämme über ein große Gebiet verstreut. Aus Angst
vor Feinden siedelten Adelige und andere Menschen sich immer mehr
am Fuße der Burg an. So wurde das griechische Wort "Polis",
das ursprünglich das Wort Burg bezeichnete, zum Begriff für
den Stadtstaat. Jede Polis hatte ihre eigenen Gesetze. Die
Bewohner lebten in kleinen Gruppen, dann in größeren
Regionen. Die Bewohner führten zwar kleine Schlachten, doch
wenn Krieg war, halfen sie sich gegenseitig.
Michael
C., Anke u. Cordu.
Pragmatismus
Pragmatismus
bedeutet, daß sich der Wert einer Handlung in dem Ausmaß
widerspiegelt, in welchem man sie überhaupt in die
Wirklichkeit umsetzen kann. Dieses Denken kommt aus Amerika, und
zwar entstand es, als die Amerikaner damit beschäftigt waren,
ihren Kontinent zu erforschen und sich gen Westen auszudehnen. Der
Pragmatismus entstand gerade zu dieser Zeit, weil das Handeln in
dieser Zeit stark in den Vordergrund trat, da man oft um sein
Leben kämpfen mußte, konnte man eine bestimmte Idee
nicht wirklich ausführen war man oft dazu verdammt zu
sterben.
Präsidialdiktatur
Die
Präsidialdiktatur konnte überhaupt erst entstehen, weil
der Reichspräsident in der Weimarer Republik die Macht hatte
den Reichstag aufzulösen. Ein weiterer wichtiger Punkt war
der Artikel 48, der besagte, daß der Präsident das
Recht hat, " Die zur Wiederherstellung der öffentlichen
Sicherheit und Ordnung nötigen Maßnahmen zu treffen"
. So war es dem Präsidenten möglich, Notverordnungen des
Reichstages außer Kraft zu setzen, so hatte er also fast
uneingeschränkte Macht.
Prytanie
Die
"Regierung der Athener. 50 Mitglieder führten für
jeweils 35 Tage die Beschlüsse der Volksversammlung aus.
Puritaner
Angehöriger
einer protestantischen Religionsgemeinschaft, die nach folgenden
Grundsätzen lebt: Der Mensch kann nur durch Arbeit selig
werden, wenn er arbeitet, handelt er also gottgefällig. Luxus
ist verpönt, man sollte seine Geld nicht für luxuriöse
Dinge verwenden, da es somit verschwendet wird. Die Puritaner
waren auch die sogenannten Pilgerväter Amerikas, die ihre
europäische Heimat verließen, weil sie auf der Suche
nach religiöser Freiheit waren. Sie legten auch schon im.
"Mayflower Contract" fest, daß sie in den
englischen Kolonien Selbstverwaltung praktizieren wollten, somit
legten sie den Grundstein für die amerikanische Demokratie.
Alexander
Joram
Pyramiden
Die
Pyramiden wurden als Gräber für Pharaonen oder andere
reiche Menschen. In der Pyramide war eine Grabkammer, zu der man
nur durch verschiedene Gänge gelangte. Die Gänge wurden
oft von Granitblöcken oder ähnlichem versperrt zum
Schutze vor Grabräubern.In der Grabkammer war ein Sarkofag,
in dem sehr viele Grabbeilagen lagen, die dem Pharao im nächstem
Leben helfen sollen. Die Form der Pyramide gleicht einem Dreieck.
Die Spitze der Pyramide sollte dem Toten den Aufstieg zum Himmel
erleichtern. An einer Pyramide wird ca. 20 Jahre gearbeitet, es
arbeiteten 4 000 Facharbeiter und rund 7 000 Saisonarbeiter daran.
Obwohl es so viele Arbeiter waren, dauerte der Bau so lange. Die
Cheopspyramide ist die größte je gebaute Pyramide. Sie
besteht aus 2,5 Millionen Steinquadern, von denen jeder 1 m3 groß
ist und 2,5 Tonnen wiegt. Im Inneren der Pyramide gibt es
Riesensteine, die bis zu 200 Tonnen wiegen.
Rat
der 500
Wichtigstes
Organ der attischen Demokratie. Wird für 1 Jahr aus den
Mitgliedern der Volksversammlung gelost. Der Rat legt die Themen
fest, über die auf der Volksversammlung gesprochen und
abgestimmt wird.
Reichserbhofgesetz
Das
Reichserbhofgesetz wurde 1933 zur Zeit des Nationalsozialismus
erlassen. Es besagte, daß ein Hof bis zu 125 ha nur
ungeteilt vererbt werden durfte. Dies sollte die Zersplitterung
der Güter verhindern. Des weiteren durfte ein Hof nicht
verkauft werden, was sich jedoch bei schlechter Ertragslage
negativ auswirkte.
Roaring
Twenties
Nach
einer kurzen Depression setzte sich, der durch den Ersten
Weltkrieg ausgelöste Wirtschaftsaufschwung in den zwanziger
Jahren des 19. Jahrhundert fort. Es begann eine rasant
fortschreitende Industrialisierung, die mit ihren Neuerungen das
Gesicht des modernen Amerika wesentlich geprägt hat. Einige
wichtige Neuerungen waren, die Elektrifizierung, Maschinisierung
und die Massengüterproduktion. Diese ermöglichten die
Massenfabrikation in der Automobilindustrie. Die Motorisierung der
Bevölkerung bewirkte einen spektakulären Wandel der
Städte, was einen ungeheuren Aufschwung der Bauindustrie nach
sich zog. Solche revolutionären Entwicklungen vollzogen sich
in den 20er Jahren auf fast allen Gebieten des öffentlichen
Leben, deshalb kann man sagen, daß die 20er Jahre das
gebracht haben, was wir heute unter American way of life
verstehen.
Sarkofag
In einem
Sarkofag liegen die Verstorbenen der Pyramiden.
Sarah&
Michaela
Scherbengericht
Das
Scherbengericht wurde von Kleisthenes eingeführt, um Macht
und Einfluß des einzelnen nicht zu groß werden zu
lassen. In der Volksversammlung Athens konnte jeder den Namen des
Mannes, der seiner Meinung nach das Amt des Tyrannen an sich
reißen wollte, auf eine Tonscherbe ritzen. Der Mann, dessen
Namen die höchste Anzahl erreicht hatte, mußte das Land
verlassen.
Sarah
Auer und Anne Kunst
Schlüsselerfindungen
Schlüsselerfindungen
sind Erfindungen, die den Anstoß für neue Industrien
geben. Bei der industriellen Revolution in England waren dies 1786
der mechanische Webstuhl, 1764 die Spinning Jenny, 1765 die
Dampfmaschine. Aus ihnen bildete sich die Textilindustrie, die
eine Schrittmacherfunktion übernahm. Sie zog durch den
Materialbedarf die Eisen-, Holz- und Chemieindustrie nach sich,
später folgte dann durch den Eisenbahnbau die
Schwerindustrie.
Schrittmacherindustrie
Sie ist
die, Industrie, die die Industrialisierung ankurbelt und
weitertreibt. In England war dies die Textilindustrie, während
es in Deutschland, der Eisenbahnbau war. Schwerindustrie:
Maschinenbau, Hütten und Eisenindustrie gehören zur
Schwerindustrie.
SDAP
Wilhelm
Liebknecht (1824-1900) und August Bebel (1840-1913) gründeten
1869 die Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Hierbei nahmen sie
die Internationalen Arbeiterassoziationen von Marx an. Später
bildete sich aus ihr die Sozialistische Arbeiterpartei, die der
Vorläufer der SPD war.
Selbstregierung
(self government)
Von den
amerikanischen Siedlern von Anfang an praktizierte Form des
Zusammenlebens. Zwar hatte England über alle Kolonien formal
die Oberhoheit, aber in der Praxis organisierten die Siedler ihr
Zusammenleben selbst. Besonders die Puritaner wählten ihre
Repräsentanten und gaben sich selbst Gesetze. Hier liegt auch
die Keimzelle des späteren amerikanischen
Selbstverständnisses.
Seßhaftigkeit
Die
Steinzeitmenschen wurden vor 7000 Jahren seßhaft. Dieser
Vorgang dauerte mehrere Jahrtausende. Es begann im "Fruchtbaren
Halbmond" . Das ist heute der mittlere Osten. Seßhaftigkeit
bedeutet, daß die Steinzeitmenschen nicht mehr
herumwanderten, sondern an einem Ort blieben. Sie lernten Tiere
einzufangen, zu zähmen und zu züchten. Außerdem
lernten sie Vorräte anzulegen. Sie mußten nun nicht
mehr so oft unter Hunger leiden wie als Jäger und Sammler.
Mit der Zeit lernten sie den Feldbau. Indem sie immer die größten
Körner einpflanzten, wurden die Körner, die sie
ernteten, immer größer. Sie bauten nun kleine Dörfer,
und es bildeten sich die ersten Lebensgemeinschaften.
Andreas
Sütterlin, Michael Auerswald
Sezession
Abspaltung
des Südens von der Union 1860, begründet durch die
wirtschaftliche Unterdrückung des Südens durch die
Schutzzölle, die der Norden auf Industriewaren aus dem
Ausland gelegt hatte. Im Vordergrund stand allerdings der Streit
um die Beibehaltung der Sklaverei. Nachdem der Vertreter der
republikanischen Partei, Lincoln, der die Interessen des Nordens
vertrat, zum Präsidenten gewählt worden war, spaltete
sich eine Reihe von Südstaaten vom Norden ab und gründeten
die Konföderierten Staaten. Die Sezession wurde allerdings
vom Norden nicht hingenommen, und es folgte ein vierjähriger
Bürgerkrieg, in dessen Verlauf beide Seiten mit großer
Härte kämpften und der mit der vollständigen
Niederlage des Südens und der Zerstörung seiner
Infrastruktur endete. Siedlerkolonie Kolonie, vor allem
von Engländern auf privater Basis in Nordamerika gegründet.
Im Gegensatz zu Kronkolonie und Handelskolonie also keine von
Staats wegen oder von Händlern, sondern eher von
Glaubensflüchtlingen oder politisch Verfolgten angelegt.
Anatol
Leimbach
Sklaverei
Die
Sklaven wurden zu Beginn der Sklavenzeit aus Afrika nach Amerika
gebracht, um auf den Plantagen in den Südstaaten Amerikas zu
arbeiten. Die Sklaven hatten keine Rechte und waren unfrei. Sie
waren Leibeigene des Plantagenbesitzers. Die Sklaven mußten
umsonst auf den Feldern arbeiten. Sie bekamen nur etwas zu essen
und zu trinken. Der Besitzer kaufte die Sklaven in Afrika billig
ein und konnte sie nach belieben in den Staaten weiterverkaufen,
ohne die Sklaven zu fragen.
Solon
Solo half
den Bürgern 594 v.Chr., als ein sehr großer Unterschied
zwischen arm und reich bestand und die Gefahr groß wurde,
daß sich ein Adeliger als Tyrann an die Macht setzte. Er
nahm die Schuldscheine von den Feldern und kaufte die versklavten
Athener frei. Er hat auch die ersten Ansätze der Demokratie
eingeführt. Danach verschwand er.
Cordula
Husfeld und Anke Hansen
Sozialdarwinismus
Der
Sozialdarwinismus war die damalige Grundlage, mit dem die reichen
Geschäftsleute zur Zeit des Big Business am Ende des 19.
Jahrhunderts ihre Stellung erklärten. Aus dem
Sozialdarwinismus geht hervor, daß nur die Stärksten
und die Besten in der Wirtschaftsbranche überleben und sich
durchsetzen können. "Survival of the fittest" war
zur Zeit des Big Business das Schlagwort überhaupt, mit dem
die Unternehmer ihre Stellungen begründeten. Im
Sozialdarwinismus war die Möglichkeit nicht vorhanden, als
"schwacher Mensch" (Arbeiter) in eine höhere
Position zu gelangen, d.h. also ein Arbeiter bleibt immer ein
Arbeiter. Aus der Definition des Sozialdarwinismus geht hervor,
daß eine vertikale Mobilität nicht möglich ist.
Wenn man in der horizontalen Ebene ist, dann kann man auch
gleichzeitig nicht absteigen.
Soziale
Frage
Es gibt
mehrere Ursachen, weshalb es zu der Sozialen Frage im 19.
Jahrhundert in Deutschland kam. Diese Frage ist nicht nur eine
Frage, sondern ein ganzer Komplex an Fragen, wie zum Beispiel
Kinderarbeit, Wohnungsnot usw. Die Gründe für die
soziale Frage waren hauptsächlich die Bevölkerungsexplosion,
die kapitalistische Arbeitsweise und die Landflucht. Allein durch
die Explosion der Bevölkerung und der Landflucht kam es zu
einer Überbevölkerung der Städte und das Fehlen von
Wohnungen. Die meisten Menschen lebten am Existenzminimum oder
sogar noch darunter. Durch die kapitalistische Arbeitsweise mußten
die Arbeiter bis zu 14 Stunden oder sogar mehr arbeiten und
bekamen dafür so gut wie kein Lohn. Da der Lohn für eine
Familie nicht langte, mußten die Kinder auch arbeiten, um
die Familie am Leben zu halten. Nicht nur durch die
gesundheitsgefährdeten Fabrikarbeiten, wo kein
Sicherheitsstandart vorhanden war, sondern auch durch die
schlechten sanitären Einrichtungen in den Mietshäusern
kam es zu vielen Krankheiten und Todesfällen. Die soziale
Frage im 19. Jahrhundert war eine Art Strukturänderung für
die Gesellschaft. Die Fabrikarbeit war eine inhumane und
entfremdete Arbeit, die die Menschen nicht kannten. Auch war es
die Zeit, in der die Großfamilie unter einem Dach aufgelöst
wurde ( Zwei-Generationen-Kleinfamilie). Es war zu dieser Zeit
auch keinerlei soziale Absicherung, wie zum Beispiel eine
Krankenversicherung, vorhanden. Es war eine Zeit, in dem die
Proletarier eine soziale und politische Deklassierung hinnehmen
mußten.
Soziale
Marktwirtschaft
Diese
soziale Marktwirtschaft ist das aktuelle Wirtschaftssystem in
Deutschland. Die Zielvorstellungen der sozialen Marktwirtschaft
verankerte der Gesetzgeber im Grundgesetz. Dem Staat stehen
verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, um Einfluß
auf die Marktwirtschaft auszuüben und diese zu regeln: 1.
Marktsicherung, das heißt der Staat gewährleistet einen
freien Wirtschaftsmarkt und eine freie Konkurrenzdenken. Zu diesem
Zweck richtete der Staat das Bundeskartellamt. 2.
Marktbeeinflussung: dies geschieht durch psychologische Maßnahmen,
wie zum Beispiel durch Werbekampagnen. 3. Markregulierung, das
heißt der Staat greift z. B. bei Konjunkturschwankungen
aktiv in die Wirtschaft ein. Dies geschieht durch
Konjunkturausgleichsrücklagen, Produktionsaufkäufe durch
den Staat oder durch Steuererleichterungen oder- erhöhungen.
4. Konjunkturpolitik: durch diese Politik werden Schwankungen
in der Wirtschaft durch den Staat ausgeglichen: bremsen bei
Hausse, ankurbeln bei Baisse. 5. Sozialpolitik: soziale
Maßnahmen zum Schutz der Schwachen: a.) steuerliche
Maßnahmen, wie zum Beispiel progressive Einkommenssteuer.
b.) Sozialleistungen: - Versicherung - Sozialhilfe -
Versorgungsleistung
Sozialgesetzgebung
Die
Sozialgesetze sind die ersten Absicherungen für die
Arbeiterschaft. Diese entwickelte sich schrittweise. Das erste
Gesetz erschien im Jahre 1883. In diesem wurde das
Krankenversicherungsgesetz eingeführt. Dieses beinhaltet eine
Versicherungspflicht (2/3 Arbeitnehmer und 1/3 Arbeitgeber)
Gewährung von Krankenpflege, Krankengeld und
Familienhilfe Ein weiteres Gesetz erschien 1884. Das
Unfallversicherungsgesetz garantierte den Arbeitern ein Schutz von
Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle. Das Invaliden- und
Altersversicherungsgesetz erschien 1889 (versicherungspflichtig).
Die Beiträge dazu wurden von Unternehmer und Arbeiter
geteilt. Anspruch auf Rente ab dem 70. Lebensjahr. Diese
Gesetze waren die Grundlage für die staatliche Sozialpolitik.
Diese Gesetze wurden bis 1914 weiterentwickelt und minderten so
die soziale Frage.
Sozialisierung
Die
Sozialisierung entstand während der sozialen frage durch den
Gelehrten Karl Marx. Darin beschreibt er, daß die
Bourgeoisie, meist Unternehmer mit großem Kapital durch das
Proletariat durch eine sozialistische Revolution abgelöst
werden soll, damit es zum Sozialismus kommt, wobei die Arbeiter
das sagen haben als eine Übergangslösung zum
Kommunismus, bei dem es eine klassenlose Gesellschaft gibt, also
keinen Unterschied zwischen Arbeiter und Unternehmer.
Sozialismus
Beim
Sozialismus sind keine gesellschaftlichen Stände vorhanden.
Ein Merkmal ist zum Beispiel, daß alle Macht beim
Proletariat liegt. das heißt also, daß alle Macht vom
Gesamtvolk ausgeht.
Sozialistengesetz
Durch das
Sozialistengesetz von 1878 wurden der gesamte sozialdemokratische
Parteiapparat lahmgelegt und verboten. Der Reichstag beschloß
dies, weil sie eine Gefährdung darin sahen, daß die
Sozialdemokraten den Umsturz des Staates planten. Durch diese
Gesetz wollte man gegen die Sozialdemokraten einwirken. Dadurch
mußte die Organisation in die Illegalität und viele
Parteiführer wurden in den Knast gesteckt. Dadurch wurde die
SPD und die Arbeiterschaft gezwungen, im Untergrund zu arbeiten.
Durch dieses Sozialistengesetz wurde jedoch die SPD in ihrer
Tätigkeit gestärkt und nicht wie von Bismarck gehofft,
daß die Partei kaputt geht. Nachdem 1890 das Gesetz
aufgehoben wurde, zog die SPD mit 19,7 % in den Reichstag ein.
SPD
Die SPD
entstand durch den damaligen All. Deutschen Arbeitervereins unter
der Leitung Lassalles und den liberalen Arbeitervereine unter der
Führung von Liebknecht und Bebel. Daraus entstand vorerst die
sozialistische Arbeiterpartei. Heute heißt sie
"sozialdemokratische Partei Deutschland." Die SPD wollte
damals einen freien Volksstaat und eine sozialistische
Gesellschaft errichten.
Staatenbund
Der
Staatenbund ist der Gegensatz zum Bundesstaat. Bei einem
Staatenbund bleibt jeder Staat für sich selbst und ist nicht
einer Zentralregierung wie bei einem Bundesstaat unterworfen. Der
Staatenbund behält seine völlige Souveränität,
Freiheit und Unabhängigkeit. Auch hat er seine eigene
Rechtsprechung. Ein Staatenbund sind untereinander verpflichtet,
einander beizustehen bei androhender Gewalt von außen.
Heiko
Leverkus
Totengericht
Die
Ägypter stellten sich vor, daß ein Verstorbener vor ein
göttliches Gericht gestellt wird. Als erstes wird dabei der
Tote dem Gericht vorgeführt. In Gegenwart von vielen Richtern
wird das Leben des Verstorbenen überprüft. Danach wird
dem Toten das Herz entnommen und in ein Gefäß getan und
gegen eine Feder, das Symbol der Göttin Maat, abgewogen. Die
Totenfresserin, ein krokodilköpfiges Ungeheuer, verschlingt
den Toten, wenn das Urteil negativ ausgefallen ist. Fällt das
Urteil des Toten positiv aus, so geht er in das zweite, ewige
Leben ein.
Christian
G. & Michael C.
Volksgericht
Auf einem
abgegrenzten Platz in Athen wurden täglich die Richter für
die einzelnen Gerichtshöfe ausgelost. Da es keine
Berufsrichter gab, wurden jedes Jahr insgesamt 6 000 Richter
gelost. Allerdings waren die Richter in Athen nicht so wie unsere
heutigen, sondern eher mit heutigen Geschworenen zu vergleichen.
Felix
Treutle und Stephan Hütter
Volksversammlung
In der
Volksversammlung bestimmten alle männlichen Athener über
18 Jahren über alles Vorgehen in der Politik Athens, auch
über die kleinsten Dinge. Es sprachen meist nur gebildete
Redner, die Demagogen, aber es konnten auch andere vor der
Versammlung reden, was sie aber meist nicht taten. Die Versammlung
fand auf der Pnyx, einer Felskuppe, ca. 40 mal im Jahr statt.
Karin
Scharrer
Wesir
Ein Wesir
war der höchste Beamte des Pharao .Er stammte meistens aus
der Familie des Pharao, wuchs am königlichem Hof auf und war
vorher ein Schreiber .Er leitete die Aufträge an die
Staatsverwaltung weiter und berichtete dem Pharao über das
Vorgehen im Staat.
Almut
Zünfte
Nach dem
Vorbild der Gilden der Kaufleute, schlossen sich die Handwerker in
Zünften zusammen. Die Zünfte war eine strenge Ordnung
und griff in das ganze Leben eines Mitgliedes ein, doch sie half
dadurch, sich gegen Kaufherren und Geistlichkeit zu behaupten. Der
Rat der Stadt wies den Zünften Aufgaben zu und überwachte
sie. Strenge Kontrollen garantierten gleichbleibende Preise und
gute Ware. Konkurrenz verschiedener Zünfte durfte es nicht
geben. Die Interessen der Gemeinschaft war über dem
Einzelinteresse gestanden. Es gab einen Zunftzwang, d.h. nur wer
Mitglied einer Zunft war, durfte sein Handwerk ausüben. Die
Zunftgenossen bildeten eine große Familie, in der auch für
die verwitwete Meisterin gesorgt wurde. Durch die strenge Ordnung
und Spezialisierung der Arbeit gab es für jedes Mitglied
genügend zu tun. Selbst die Kunstpflege gehörten zur
Aufgabe einer Zunft.
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