Absolutismus

Regierungsform, in der die Monarchie allein die Herrschaftsgewalt innehält. Vorreiter dieser Form war der Machiavellismus (begründet durch Nicolo Machiavelli, 1469-1527), welche die Form der Alleinherrschaft als die einzige sieht, die imstande ist den Staat zur erhalten und das Chaos zu verhindern, also die innere Sicherheit und Freiheit zu gewähren. Mitbestimmung anderer politischer Einrichtungen (v.a. Stände) ist nicht vorhanden. Der absolutistische Herrscher akzeptiert das göttliche und geschichtliche Recht, steht aber trotz allem über den gegebenen Gesetzen und darf diese auch brechen oder neu formulieren.
Durch die Entmachtung der drei Stände (Klerus, Adel, Bürger) konnte sich der Absolutismus durchsetzen. Die Gesellschaftsordnung wurde bei diesem Vorgang nicht beseitigt.
Neben den negativen Auswirkungen, wie die Bevormundung und Entpolitisierung der Untertanen, gab es allerdings auch positive Auswirkungen. der Absolutismus schuf einen funktionierenden Staatsapparat, der auch heute noch als Vorbild aller Staaten benutzt wird (Beamtentum, Schulpflicht, erhöhen des Wissenstandes durch Einführung der Schulpflicht, Vereinheitlichung des Gesetzes).
Der Absolutismus setzte die Voraussetzungen für den beginnenden Demokratisierungsprozeß.

ADAV

"Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein"; 1863 gegründet von Lasalle.
Ziele dieser Organisation waren die Einführung des allgemeinen Wahlrechts (um somit die Staatsmacht erlangen zu können), Beteiligung der Arbeiter an der Produktion und staatliche Kredite für den Aufbau von Produktivassoziationen der Arbeiter.

Ahlener Wirtschaftsprogramm

Erstellt von der CDU (03.02.1947).Durch dieses Wirtschaftsprogramm sollte die Machtkonzentration einzelner verhindert werden und die wirtschaftliche Stellung jedes einzelnen gestärkt werden. Man forderte die Vergesellschaftung der Bergwerke und verlangte, daß die unumschränkte Herrschaft des privaten Kapitalismus eingeschränkt, aber nicht durch den Staatskapitalismus ersetzt wird.
Man sah die Einführung des Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer im Betrieb und an der wirtschaftlichen Planung vor, sowie die Bildung von Aufsichtsräten und den Anspruch auf einen gewissen Anteil am Ertrag für die Arbeiter.
Man erachtete die Planung und Lenkung der Wirtschaft durch den Staat als zeitweise für notwendig, sollte aber in "normalen" Zeiten gleichberechtigt durch Arbeitgeber, Arbeitnehmer, sowie Konsument durchgeführt werden.

Akropolis

Berg, auf dem die Tempelanlage in Athen gebaut ist. Auf dem Berg standen viele verschiedene Tempel. Im Parthenon war die Statue der Athene, der wichtigsten Göttin der Athener.

Michael Auerswald

Alexander der Große

Alexander, der Sohn Philipps kam 336 v. Chr., nach dem Tod Philipps an die Macht.
Aufstände an der Nordgrenze schlug er mit einem Feldzug nieder, der ihn bis an die Donau führte. Auf die Gerüchte hin, Alexander sei Tod, erklärte sich Athen und Theben als frei. Unerwartet schnell stand Alexander vor Theben und zerstörte die Stadt restlos. Nur die Tempel und das Haus des Dichters Pindar blieben verschont. Im Frühjahr 334 v. Chr. setzte Alexander mit überwiegend makedonischen Truppen über den Hellespont. Mit der ersten Schlacht am Granidos 334 v. Chr. gewann Alexander ganz Kleinasien. Nach dem Marsch durch das Taurus-Gebirge eroberten die Makedonen im Jahr 333 v. Chr. das persische Lager bei Issos.
Mit 33 Jahren erkrankte Alexander plötzlich und starb am 10. Juni 323 v. Chr.

Stephen Ziegler, Marian Wimmer, Christopher Deck

Altsteinzeit

Die Menschen in der Altsteinzeit ernährten sich hauptsächlich anfangs von verletzten, später von bei der Jagd erlegten Tieren. Damals ernährten sie sich auch noch von Beeren und Früchten. Wurzeln und Samen, die aus dem Boden sprossen, benutzten sie auch als Nahrung. Die Urmenschen lebten auch vom Fischfang. Als Kleidung benutzten sie Tierfelle von den davor erlegten Tieren. Ihre Unterkunft waren Höhlen und Zelte aus Tierfellen. Sie lebten in Horden und zogen den Tieren nach. Sie hatten keine Hütten, weil sie ja nicht lange an der selben Stelle blieben. Sie glaubten an Jagdzauber und malten Bilder an die Höhlenwand.

Christian Gladhorn, Jakob Rastetter

Arbeiterbewegung

Im 19. Jahrhundert erfolgter Zusammenschluß von abhängigen Arbeitern um ökonomische, politische und soziale Verhältnisse zu verändern.
Entstanden durch die Verelendung der Arbeiterklasse und der Verschärfung der sozialen Spannungen. Die Arbeiterbewegung wurde stark durch die kommunistischen Vorstellungen geprägt ("Kommunistisches Manifest", 1848, Karl Marx und Friedrich Engels).
Bildung des "Allg. Dt. Arbeiterverein" durch Engels (1863) und die Bildung der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" durch August Bebel und Karl Liebknecht. Beide schlossen sich 1875 zur "Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands" (SAP) zusammen, die sich 1890 zur SPD umbenannte.
Die Arbeiterbewegung rief auch die Bildung von Gewerkschaften hervor.

Arbeitsteilung

Altsteinzeit: Frauen sammelten Beeren, paßten auf die Kinder auf, bereiteten das Essen zu, nähten Kleider; Männer machten Feuer , jagten, stellten/reparierten Werkzeuge her.
Jungsteinzeit: Frauen sammelten Beeren, paßten auf die Kinder auf, kochten, nähten Kleider; Männer jagten, wenn keine Nahrung vorhanden war, bauten Hütten, versorgten das Vieh, machten Feuer, reparierten / stellten Werkzeuge her.

Anke, Cordula

Aristokratie

Herrschaft der "Besseren" - Vor der Zeit Solons beherrschten in Athen wenige Familien die Politik. Die Mitglieder dieser Familien nannten sich Aristokraten, dt. Adel.
Die A. verlor ihren Einfluß in der Demokratie.

Aufklärung

Die Wurzeln der Aufklärung lassen sich in der Renaissance, der Theorien des Humanismus, sowie im naturwissenschaftlichen Denken finden. Hauptmerkmal war der Glaube an einen fortlaufenden Erkenntnisfortschritt mit Hilfe der Erfahrung und der Vernunft des Menschen.
Man versuchte religiöse Welterklärungen durch logische, bzw. wissenschaftliche Erklärungen zu erklären. Was sich anfangs nur eine kleine Bevölkerungsschicht aneignete, sollte auch die breite Masse erfahren, um diese vom Aberglauben zu befreien, da dieser die Masse in Unwissenheit leben ließ. Die Bildung jedes einzelnen Menschen war also der Hauptantriebsmotor der Vertreter der Aufklärung. Vertreter wie John Locke (1632-1704) und Charles de Montesquieu (1689-1755) vertraten in ihren Schriften die Ansichten der Gewaltenteilung, wobei Montesquieu die Theorie Lockes(Teilung von Exekutive und Legislative) um die Abtrennung der Judikative von der Exekutive erweiterte. Locke kritisierte auch die Ansicht seines Landsmannes Thomas Hobbes (1588-1679) und gestand dem Volk das Recht auf Widerstand zu, falls sich der von ihnen gewählte Vertreter über die ihm vorgesetzten Gesetze hinwegsetzte (Lehre vom Gesellschaftsvertrag).

Ausbeutungskolonie

Vorwiegend von den Spaniern und Franzosen errichtet. Diese Form der Kolonie sah keine Besiedlung des Gebietes vor, sondern betrieb einen konsequenten Abbau von Edelmetallen, Rohstoffen und Naturprodukten, und zwar solange bis in diesem Gebiet nichts mehr zu holen war.

Bebel

August Bebel; geboren am 22.02.1840 in Köln-Deutz, gestorben am 13.08.1913 in Passug
Gelehrter Drechselmeister und deutscher Politiker. Schloß sich 1861 der dt. Arbeiterbewegung an. Wurde 1867 Vorsitzender des "Verbandes Deutscher Arbeitervereine" und war maßgeblich an der Gründung der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei" beteiligt, von der kurze Zeit später auch Vorsitzender wurde.
1872 wurde er zusammen mit Liebknecht wegen Hochverrats und Majestätsbeleidigung festgenommen. Er war nebenbei maßgeblich an der Ausarbeitung des Erfurter Programms (1891) beteiligt.

Betriebsräte

Dieser besteht aus Vertretern von Arbeitnehmern, der die Aufgabe hat die Rechte der Arbeiter im Betrieb durchzusetzen. Vor allem das Vorschlagsrecht bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes und die Einsichtnahme in Lohn- und Leistungskriterien gehören zu den Rechten , aber auch die Mitbestimmung im Betrieb, somit die Regelung der Arbeitszeiten, der Sozialpläne, sowie Fragen der Betriebsordnung gehören dazu.

Betriebsverfassungsgesetz

Das Betriebsverfassungsgesetz von 1952 sah das Mitwirkungsrecht der Arbeitnehmer durch den Betriebsrat vor, der die sozialen Angelegenheiten im Betrieb regelte. Darüber hinaus sollte durch eine Beteiligung im Aufsichtsrat das Mitbestimmungsrecht an ökonomischen Kernentscheidungen gewährleistet werden.
Dadurch sollen im Wirtschaftsleben die sozial Schwächeren geschützt und die demokratischen Spielregel durchgesetzt werden.

Bevölkerungswachstum:

Dieser Begriff bezeichnet einen enormen Anstieg der Weltbevölkerung in einer relativ kurzen Zeit. Der Grund für dieses immer noch aktuelles Ereignisses liegt bei mehreren Begebenheiten. Bedeutend dafür war vor allem der Rückgang der Säuglingssterblichkeitsrate und die längere Lebenserwartung, was hauptsächlich an der verbesserten Hygiene und der aufkommenden Medizin. Dieser Vorgang begann zur vorindustriellen Zeit in Europa und hat sich in unserer Zeit in die 3. Welt verlagert.

Stephan Augustin

Big Business

Dieser "entfesselte Wettbewerb" wurde durch die rasch anwachsende Produktion und den hohen Stand der Technik hervorgerufen. Große Unternehmen schlossen sich zu Kartellen zusammen, um somit durch Preisabsprachen die Konkurrenz zu beseitigen. Auch die Verwaltung ganzer Industriezweige durch sogenannte Trusts, die sich in den 80er Jahren des 18. Jahrhunderts bildeten, ließ die Konkurrenz schnell verschwinden.
Zwar versuchte der Staat den Wirtschaftsführern, wie John D. Rockefeller (1839-1937) oder Andrew Carnegie (1835-1919), durch diverse Gesetze oder Verbote das Handwerk zu legen ( Antimonopolgesetz, Verbot der Trusts), aber fanden diese immer wieder neue Formen diese Gesetze zu umgehen (erlangen der zentralen Kontrolle durch den Erwerb der Aktienmehrheit oder die Einsetzung eines Direktors in den Aufsichtsrat, und damit die Gewalt über Entscheidungen).
So gab es z.B. 1900 nur 2 Lokomotivfabriken, obwohl es 40 Jahre vorher noch 19 gab. Das Privatvermögen häufte sich bei einer sehr schmalen Schicht der Gesellschaft (1892 besaßen 7% der amerikanischen Bevölkerung 71% des Eigentums und in unserer Zeit besitzt ca. 1% der Bevölkerung 76% der Aktien).
Und obwohl die Gewinne der Unternehmer stetig weiterstiegen und die Produktion sich ausweitete, hielt die Entwicklung des Einkommens der Arbeiter nicht mit. Und da mehr als die Hälfte der Bevölkerung weniger als 1500$ Jahreseinkommen erhielten (das amtliche Existenzminimum lag bei 2500$ pro Jahr),entsprach somit die Kaufkraft der breiten Bevölkerung nicht der Produktionsleistung der Wirtschaft, was zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen führte.

Stephan Augustin

Delphi

In Delphi stand das Heiligtum des Gottes Apoll. Auch der Tempel der Athene in Delphi war lange Zeit religiöser Mittelpunkt der griechischen Welt. In Delphi, wie auch in Olympia, förderten die Olympischen Spiele ihren Ruhm mit prächtigen Weihgaben. Disziplinen der Olympischen Spiele waren sehr beliebte Motive im alten Griechenland: Wagenrennen, Wettlauf, Ringkampf. Außerdem wurde das Orakel des Apollon zu Delphi häufig in Kolonisationsfragen um Rat ersucht.
In Delphi fanden auch zu Ehren Apollons Theateraufführungen und athletische Wettkämpfe statt.

Demokratie

Wenn das Volk zu entscheiden hat, was in der Politik getan wird, nennt man das Demokratie (=Herrschaft des Volks).

Andreas Sütterlin

Demos

Der Demos ist das Volk (von Athen), das bei einer Volksabstimmung über alle Fragen zu entscheiden hat.

Andreas Sütterlin

Diäten

Wenn ein Bürger Athens sich an der Politik beteiligte, bekam er dafür Geld. Dieses Geld nannte man Diäten.
Themistokles führte dies ein, um das Interesse des Volkes an der Politik zu steigern.

Eiszeit

In der Eiszeit wurde es sehr kalt, und es bildete sich eine dicke Eisschicht. Es gab 4 verschiedene Eiszeiten. Die erste Eiszeit hieß Günzeiszeit ,die zweite hieß Mindeleiszeit, die dritte hieß Rißeiszeit, und die vierte hieß Wurmeiszeit. Sie dauerten alle verschieden lang .Die 1. dauerte 460 000, die 2. 20 000, die 3. 60 000 und die letzte 120 000 Jahre .Die Eiszeiten hörten natürlich nicht von einem auf den anderen Tag auf, sondern es dauerte viele 100 Jahre. Zwischen den Eiszeiten lag immer eine Warmzeit.

Stephan Hütter, Felix Treutle

Faustkeil

Der Faustkeil war das erste Werkzeug des Menschen.
Der homo erectus benutzte ihn, er machte ihn aus einer Feuerstein- oder Quarzitknolle. Er ist zweischneidig und läuft spitzt zu. Der Neandertaler machte später die elegantere Handspitze daraus. Mit dem Faustkeil kann man Tiere abhäuten oder erlegen. Man kann damit auch Sachen abhacken oder ausgraben.

Stephen Ziegler

Feudalismus

Der Begriff stammt ursprünglich aus dem lat. feudum "Lehen", zu althochdeutsch fiha "Vieh".Im Feudalismus existiert ein König oder Kaiser, der sein Gebiet unterteilt und einigen Adligen zu deren Verwaltung überläßt. Diese haben Entscheidungsgewalt über alle politische, militärische, gesellschaftliche und gerichtliche Angelegenheiten und wurden [deshalb] Grundherren genannt. Dieses System war jedoch oftmals noch viel detaillierter, d.h., wenn das zugewiesene Territorium für einen Grundherren zu groß war, um es korrekt zu verwalten, setzte dieser Vasallen oder auch Untervasallen ein, die dann ihn entlasten. Also war das System gelegentlich in weitere feudale Stufen geordnet. Eine solche polit. Ordnung setzt natürlich großes Vertrauen voraus, deshalb war auch der Treuebruch das große Verbrechen. Der Feudalstaat war zudem der Vorreiter des späteren Ständestaates. Der Feudalismus hielt zumindest in abgeschwächter Form noch an, auch wenn schon ein anderes System entwickelt wurde, außerdem war diese Herrschaftsform in vielen Ländern, wie z. B. Indien, Ägypten, Türkei oder Vorderasien verbreitet.

Norman Weidle

Feuerstein

Der Feuerstein ist ein Gestein, das die Steinzeitmenschen zum Bau ihrer Werkzeuge benutzten. Er ist hart, und wenn man ihn aufschlägt, hat er sehr scharfe Kanten. Sie bauten mit den scharfen Kanten Waffen und Hilfsmittel für die Jagd.

Michaela Koch, Sarah Schröder

Frontier

"Frontier" war die Bezeichnung für das Ende der europäischen Zivilisation und der Beginn der menschenleeren Wildnis. Dabei war diese Grenze nicht statisch festgelegt, sondern schob sich ausgehend vom Osten Amerikas, über die Prärien des Mittelwestens bis hin zum Westen, deshalb auch die "wandernde" Siedlungszone. Dieses Gebiet bestand allerdings nicht nur aus einer geographische Begrenzung, sondern war auch typisch für Gesellschafts- und Wirtschaftsformen. So kamen in der ersten Besiedlungswelle die Pioniere, die besonders durch ihre Selbstdisziplin, Genügsamkeit und Beharrlichkeit hervorstachen. Diese Eroberung des Kontinents hatte jedoch schwerwiegende Folgen für die Natur und ihre ursprünglichen Bewohner, die Indianer. Raubbau, Erosionsschäden und Abschlachtungen von Mensch und Tier waren üblich. Nachfolger der Pioniere waren die ersten Siedler, die anstelle von Jagd Ackerbau betrieben und somit seßhaft wurden. Neue Werte wie Gleichheit und demokratischen Denken wurden wichtig, der Pioniergeist behielt aber seine Stellung in der amerikanischen Gesellschaft Als letzte Form der Bevölkerung sind die Vertreter von Industrie und Handel zu nennen. 1890 wurde die Landnahme, und somit die Vertreibung der Indianer für offiziell abgeschlossen erklärt. Der Kontinent war erschlossen, die "Frontier" verschwunden.

Genossenschaft

Eine Genossenschaft ist eine wirtschaftliche Vereinigung zur Förderung der Interessen ihrer Mitglieder. Dabei überträgt das Mitglied einen Teil seiner persönlichen wirtschaftlichen Aufgaben auf den gemeinschaftlichen Wirtschaftsbetrieb.
Die deutsche Arbeiterbewegung hatte sich in zwei Richtungen entwickelt. Zum einen wollte sie eine politische Macht im Staat werden, zum Anderen strebte sie die Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Lage der Arbeiter an. Um 1850 entstand unter der Führung Hermann Schulze-Delitsch' (1808-1883) die Genossenschaft, welche Schulze-Delitsch als zeitgemäße Selbsthilfeorganisation des Mittelstands gegen die Großindustrie bezeichnete. Die politische Befreiung der Arbeiter, die ebenfalls ein Ziel war, war nach seiner Meinung schon 1860 abgeschlossen, nun sollte noch die Bildung der Arbeiter nachfolgen, um somit eine Anhebung der sozialen Lage zu gewährleisten ("Versöhnung von Arbeit und Bildung"). Die sozialdemokratisch gerichtete Arbeiterbewegung befürchtete jedoch dadurch die Entpolitisierung der Arbeiter und forderte eine politische Emanzipierung.

Gesellschaftsvertrag

Nach Thomas Hobbes Theorie befindet sich jeder Mensch im "Krieg aller gegen aller", dem Naturzustand. Da jeder Mensch die gleichen Rechte zur Sicherung seines Lebens und Vergrößerung seines Besitztums hat, kann kein Frieden entstehen. Würden alle auf ihre natürlichen Freiheitsrechte verzichten und auf eine Person, bzw. eine Versammlung von Menschen übertragen, so könnte der Herrscher den Frieden und Schutz herstellen und gewährleisten. Der Gesellschaftsvertrag ist somit ein Vertrag zwischen Volk und Regierenden. Mißbraucht die Regierung diese Macht, so kann diese vom Volk zurückgenommen werden (Widerstandsrecht).

Gewaltenteilung

In einem demokratischen Staatssystem gibt es drei Vollmachten:
1)Exekutive
2)Legislative
3)Judikative
Würde eine Person alle diese Vollmachten inne haben, könnte sie ohne Einschränkung Gesetze beschließen, ausführen und beurteilen, denn, wer Macht hat, hat die Angewohnheit, diese auszuweiten.
Schon John Locke(1632-1704) brachte Ansätze zur Gewaltenteilung, die Montesquieu(1689-1755) zur Vollendung brachte. Er verlangte, daß die Vollmachten auf drei verschiedene Institutionen aufgeteilt würden, die sich gegenseitig in Schach hielten("checks and balances"). Nur durch Trennung und Überwachung ist die Gerechtigkeit in der Gesellschaft gesichert.

Glorious revolution

In der unblutig durchgeführten "Revolution", daher auch glorious genannt, wurden der Monarchie einige Rechte und Privilegien abgesprochen und die Einrichtung eines Parlamentes gesichert, wodurch die Basis für den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft gelegt wurde. Der König hatte nunmehr nicht mehr die alleinige Herrschaftsgewalt und hatte eine Gegenmacht im Parlament gefunden. Das hatte nun das Zustimmungsrecht bei Gesetzesbeschlüssen, Steuerbewilligungen und Heeresentscheidungen. Zudem mußten die Parlamentswahlen frei und die Meinungsfreiheit gewährleistet sein.

Grundherrschaft

Die Grundherrschaft bedeutet, Herrschaft über das Land und die darauf lebenden Menschen. Die Grundherrschaft ist jedoch gleichzeitig mit der Schutz- und Gerichtsbarkeit vereinigt. Das heißt. der Grundherr mußte seinen Hörigen Schutz bei Kriegen geben und die Gerichtsbarkeit (niedrige) über die Menschen halten. Er hielt sie jedoch nicht selbst. Seine Bauern, die auf seinem Land die Felder bestellten, mußten einen bestimmten Teil der Ernte an den Grundherren abgeben und Frondienste leisten.

Heiko Leverkus

Hellenismus

Abgeleitet von dem Namen, den die Griechen sich selbst gaben - Hellenen - steht Hellenismus als Begriff für die Ausbreitung griechischer Gedanken und Kultur im Großreich Alexanders und dessen Nachfolger.

Heloten

Die Heloten waren die von den Spartiaten unterworfene archaische Bevölkerung. Nicht einmal ihr Leben war geschützt, da sie keinerlei Rechte hatten und als Eigentum des ganzen Staates, nicht als Sklaven eines einzelnen Herrn, auf den Gütern der Spartiaten arbeiten mußten.

Daniel Kaiser

Hieroglyphen

Die Hieroglyphen entstanden 3000 v. Chr. Es gab viele hunderte von ihnen, die in Gebrauch waren. Die Hieroglyphen waren für die Ägypter das selbe wie für uns die Buchstaben. Doch eine Hieroglyphen konnte für verschiedene Buchstabe stehen. Die Ägypter vertauschten sie, nur um der Schönheit Willen. Deshalb dauerte das Schreiben von Briefen sehr lange. Denn eine Hieroglyphe bestand nicht nur aus einem oder zwei Strichen sondern aus einem ganzen Bild.

Andy, Michael A:

Holding Company

Holding Companies sind Dach- bzw. Beteiligungsgesellschaften, also ein Unternehmen, das durch Anteilsbesitz über sein Stimmrecht in der Hauptversammlung und Aufstellung von Betriebsräten Einfluß auf andere Gesellschaften ausübt. So entsteht eine Art legale Monopolstellung.

Homestead act

1862 wurde das Heimstättengesetz verabschiedet, welches besagte, daß 160 acres jedem Siedler zustünden, sofern er das Land zumindest fünf Jahre bewirtschaftete. Das Gesetz kam allerdings einige Jahre zu spät, da durch Bodenspekulanten die besten Landflächen schon vergeben waren und für die Siedler größtenteils nur unfruchtbares Land übrigblieb.

Homo Sapiens

Der Homo Sapiens lebte vor ca. 35000 Jahren. Er wurde auch "intelligenter Mensch" genannt (oder "der Cro-Magnon- Mensch"). Die ersten Fundorte von diesem Menschen waren in Frankreich. Der Homo Sapiens war 175 cm groß. Er besaß fein gearbeitete Werkzeuge. Die Cro-Magnon -Menschen benutzten Pfeil und Bogen sowie die Speerschleuder, den Hakenstab und Tongefäße. Sie fertigten kleine Figuren aus Ton und Elfenbein. Zum Beispiel die Venus von Willendorf. Außer dem Homo Sapiens gab es noch den Homo Erectus. Der Homo Sapiens ist der Letzte Überlebende seiner Art.

Sarah & Anne

Innere Mission

Die Kirchen sahen die soziale Frage auch als Resultat der Abweichung der Menschen von den Werten der Kirche und vom Christentum allgemein. So versuchten sie durch karitative Einrichtungen den Neid und Zorn zwischen den armen und reichen Gesellschaftsschichten zu mildern, und durch christliche Nächstenliebe und Sparsamkeit ein Verhältnis zwischen Arbeitern und Bürgertum herzustellen.

Susanne Gahlbach

Jacksonian Democracy

Die Jacksonian Democracy wurde unter dem Präsidenden Jackson, dessen Amtszeit zwischen 1829 und 1837 lag, eingeführt. Er war der 1. Präsident, der nicht aus den Südstaaten kam, sondern aus North Carolina.
Er bewährte sich schon in seiner Jugend an der "Frontier" als Milizgeneral und Politiker. Jackson hat nur eine geringe Schulbildung genossen, stellte aber für die amerikanische Bevölkerung den idealen Typ des "self made man" dar.
Er sah sich selber als ein Anwalt des "common man" und führte so wichtige Neuerungen ein, um die Politik volksnäher zu gestalten. So befreite er das Wahlrecht von der Abhängigkeit von Besitz und setzte durch, daß die Präsidentschaftskandidaten öffentlich nominiert und auf Parteitagen gewählt werden mußten. Dies waren die Neuerungen, die unter Jacksonian Democracy bekannt wurden.

Jagdzauber

Die Menschen glaubten, daß man Gewalt über denjenigen hat, dessen Bild man besitzt. So, wie man das gemalte Tier trifft oder den Treffer einzeichnet, so erhofft man sich bei der nächsten Jagd Erfolg .Wahrscheinlich beschwor man mit dem Jagdzauber( Jagdmagie) auch den Bestand der Jagdtiere. Dies alles kennen wir auch von den heutige Jagdvölkern.

Christopher Deck

Jäger und Sammler

Jäger und Sammler waren hauptsächlich die Menschen der Altsteinzeit. Erst sammelten sie Kräuter , Beeren , Wurzeln , Pilze und Kleintiere. Später lauerten sie den Tieren auf und zogen ihnen nach . So kamen sie in verschiedene Gegenden . Sie wohnten entweder in Höhlen oder in selbstmitgebrachten "Zelten " .
Sie betrieben Jagdzauber und beschworen die Vermehrung der Tiere ( Höhlenmalereien). Sie bestatteten ihre Toten, indem sie ihnen Werkzeuge und Essen mitgaben.

Almut Frank, Karin Scharrer

Jungsteinzeit

Etwa 8000 Jahre v. Ch. schmolz der Gletscher der letzten Eiszeit ab. Der Mensch erfand den Hakenpflug und betrieb Ackerbau. Er jagte Tiere und fischte Fische, die er trocknete und in Tongefäßen aufbewahrte, die er extra dafür anfertigte. Er baute sich Häuser und lernte, sich von Pflanzen zu ernähren. Er hielt Haustiere wie Kühe, die ihnen Milch und Fleisch boten und Pferde, die sie für den Ackerbau benötigten. Er lernte aus Tierwolle und Flachs Kleider und Decken zu spinnen. Er baute Getreide und Gemüse an, die er erntete und trocknete und ebenfalls in Tongefäßen speicherte. Die Steinzeitmenschen waren Bauern und Viehzüchter. Sie entwickelten Geräte, die ihre Arbeiten erleichterten, z.B. Spinnwirbel, steinzeitlicher Webstuhl, Spindel, Handmühle, geschliffenes Steinbeil, Steinbohrmaschine, Hakenpflug und später auch Wagen mit Bohlenrädern.

Michael Cremers

Kapitalismus

Der Kapitalismus herrscht vor allem in den westlichen Demokratien vor. Im Kapitalismus herrscht vor allem die freie Marktwirtschaft vor. Jede erbrachte Leistung wird in diesem Prinzip durch eine entsprechende Gegenleistung in Form von Geld oder Sachwerten belohnt, dem das Verhältnis von Angebot und Nachfrage zugrunde liegt. Im System des Kapitalismus liegen die Produktionsmittel in den Händen von wenigen "Kapitalisten", die die Arbeiterschaft ausbeuten.

Kartell

Verschiedene Unternehmen, die die gleichen Waren produzieren haben sich zu Kartellen zusammengeschlossen. Die Kartelle beinhalten Preisabsprachen für bestimmte Waren und unterbinden den freien Wettbewerb.

Keynesianische Konjunkturpolitik

Dieses neue System wurde von J.M. Keynes (1883 - 1946) in den Dreißiger Jahren entwickelt, da es sich zeigte, daß das System der Marktwirtschaft sehr krisenanfällig war, und es der lenkenden Einflüsse der Regierungen bedurfte. Keynes vertrat die Idee der antizyklischen Haushalts- und Ausgabenpolitik des Staates. Er wollte, daß der Staat in Zeiten der Rezession erhöht investiert und in Zeiten der Hochkonjunktur Ausgaben zurückhält. Diese Idee beruht darauf, eine möglichst stabile Konjunkturkurve zu erreichen, die eine durchgehende Beschäftigung von möglichst vielen Arbeitnehmern ermöglicht. Durch die Investitionen des Staates soll die Wirtschaft des Landes wieder neue Aufträge erhalten, und durch diese Einnahmen selber wieder verstärkt investieren.

Kolonialer Dreieckshandel

Der koloniale Dreieckshandel spielte sich zwischen England, Afrika, den westindischen Inseln und damit Nordamerika ab.
England exportierte industrielle Fertigwaren nach Afrika. Dort nahmen die Schiffe dafür Sklaven an Bord, die sie dann in Amerika verkauften. Aus Amerika nahmen sie dann Rohstoffe wieder mit nach England. Aus diesem Dreieckshandel zog vor allem England einen Gewinn, denn er entsprach seiner merkantilistischen Tradition, die es zur Aufgabe machte, möglichst viel Rohstoffe zu importieren und möglichst viele Fertigwaren zu exportieren.

Kommunismus

Der Kommunismus entstand in Rußland ab 1918. Er versuchte die Theorien von Marx und Lenin zu verwirklichen, wurde aber unter Stalin zu einem totalitären System mit starker Zentralmacht verfremdet. Im Kommunismus herrscht die Partei und der Parteivorsitzende hat beinahe uneingeschränkte Machtbefugnisse. Das Wirtschaftssystem ist das einer Planwirtschaft.
Die Produktion der Industrie und Landwirtschaft wird durch die Partei in 5-Jahresplänen festgelegt. Im Kommunismus sind alle gleich und verdienen demnach auch alle ungefähr das Selbe (Ausgenommen Parteifunktionäre).

Konjunktur

Die Konjunktur beschreibt das wirtschaftliche Wachstum eines Staates.
Bei einer Phase der "Hochkonjunktur" ist ein wirtschaftliches Wachstum zu verzeichnen, welche eine leichte Inflation, eine weitgehende Vollbeschäftigung und ein steigendes Bruttosozialprodukt zu Folge hat. In konjunkturell schlechten Zeiten, genannt "Rezession", gibt es eine hohe Arbeitslosigkeit und eine fallende Inflationsrate, die wiederum eine Abnahme des Bruttosozialproduktes zu Folge hat.

Konsumgüterindustrie

Die Konsumgüterindustrie produziert im wesentlichen nur Waren für den Verbrauch im Gegensatz zu der maschinenproduzierenden Industrie, die nur Waren produzieren, die wiederum andere Waren produzieren und somit nur indirekt dem Verbraucher zugute kommen.

Konzentration

Unter Konzentration versteht man die Konzentrierung von ganzen Industriezweigen auf wenige Großkonzerne bzw. Trusts. Die Großunternehmen versuchen unter Aufkauf der Konkurrenz eine Art Monopolstellung zu erreichen.
Eine weitere Art der Konzentration ist, den Produktionsverlauf von den Rohstoffen bis zum Fertigprodukt selber zu erledigen, um Kosten zu sparen.

Laissez-faire-Politik

Diese Politik vertritt die Auffassung, daß der Staat möglichst wenig in die Wirtschaft eingreift. Die Wirtschaft ist in dieser Form der Politik auf sich allein gestellt und es gibt keine Wettbewerbsregeln. Dieses System hat in Laufe der Zeit zur Ausbeutung der Arbeiterschaft und zu starken Konzentrationsbewegungen geführt.

Tobias Gloor

Manufaktur

Die Manufaktur, der Vorläufer der Fabrik, fand ihren Ursprung in der Hausindustrie, die unter der Leitung eines Verlegers stand. Ihr Kennzeichen war die Häufung handwerklicher Tätigkeiten unter einer zentralen Leitung und in der Werkstatt eines Geldgebers. Sie war ein gewerblicher Großbetrieb, wo strenge Arbeitsdisziplin galt. Durch die Arbeitsteilung wurde die Geschicklichkeit der Arbeiter größer, sie mußten jetzt nicht mehr das "Ganze" schaffen, sondern nur noch einfache Tätigkeiten verrichten. Dies und die damit verbundene Zeitgewinne brachten eine große Leistungssteigerung und ermöglichten die Massenproduktion.

Anatol Leimbach

Merkantilismus

Die im Absolutismus (16.-17. Jhdt.) vorherrschende Handelsform. Man importierte billige Waren aus dem Ausland, vorwiegend Rohstoffe, und exportierte Waren, die man teuer verkaufen konnte. Der Staat verbot die Einfuhr von Fertigwaren, und die Ausfuhr von Rohstoffen.

Alexander Joram

Mumie

Damit der Geist der Verstorbenen weiterleben konnte, mußte man seinen Körper erhalten. Das geschah durch Einbalsamieren. Zunächst wurden das Gehirn und alle Eingeweide mit Ausnahme des Herzens entfernt und in gesonderten Krügen aufbewahrt. Die leere Körperhülle wurde anschließend mit Palmwein und Gewürzen eingerieben und mit Natronsalzen bedeckt. Der ausgetrocknete Körper wurde dann mit Leinenbinden umwickelt, zwischen deren Lagen Gewürze waren, mit Öl oder Wein eingerieben und schließlich mit einer Schicht flüssigen Harzes versiegelt. Danach wurde die Mumie in einen Sarg bzw. in einen Sarkofag gelegt und in feierlicher Prozession zum Nil gebracht, die die Toten zu neuem Leben erwecken sollten.

Michaela Koch, Sarah S.

Neolitische Revolution:

Ist die Seßhaftwerdung des Menschen in der Steinzeit durch die Entwicklung von landwirtschaftlichen Veränderungen verursacht wurde.

Tobias Gloor

North West Ordinance

Nachdem die 13 amerikanischen Kolonien den Unabhängigkeitskrieg gegen England gewonnen haben, beschlossen sie ihr Land genauer zu erkunden. Zu diesem Zweck erließen sie die "Northwest Ordinance". Sie legte fest, daß die Gebiete nördlich des Ohio und östlich des Mississippi erforscht werden durften, die Siedler konnten dann Land erwerben, daß allerdings teuer verkauft wurde. Gerade deshalb kam es auch zu Grundstücksspekulationen. Die 13 Staaten sollten nicht vergrößert werden, es sollten viel eher neue Staaten geschaffen werden. Diese Bundesstaaten wurden erst dann voll und ganz in die Union eingegliedert, wenn sich in dem entsprechenden Gebiet 60000 Siedler befanden, die eine konforme Verfassung vorweisen konnten.

Olymp

Der Olymp ist ein Gebirgsstock in Katagonien, Mittelgriechenland . Die Griechen dachten, daß auf diesem Berg ihre Götter wohnten.

Olympische Spiele

Die olympischen Spiele waren der Treffpunkt aller freien, männlichen Griechen. Bei diesem Gottesdienst waren die materiellen Gewinne gering, jedoch die Ehre, sich den Göttern gleich fühlen zu dürfen, war für die Griechen der damaligen Zeit wertvoller als jeglicher materieller Besitz. Bei diesem Ereignis durften keine Frauen anwesend sein, und alle Disziplinen mußten nackt bestritten werden. Es wurden Disziplinen wie Hochsprung, Weitsprung, Sprint, Diskuswerfen und ähnliche bestritten.

Christian Gladhorn

Orakel

In Delphi stand das Heiligtum des Gottes Apollo. Griechen aus allen Teilen der Welt, Privatleute und Staatsmänner, sogar fremde Könige konnten in diesem Orakel bei Apoll um Rat fragen. Die Antwort des Gottes teilte ihnen Apollons Priesterin, die Pythia, in einem Orakelspruch mit, die wie in Trance in betäubenden Dämpfen saß. In diesem Orakel fanden auch zu Ehren Apollons Theateraufführungen und athletische Wettkämpfe statt. Diese Festspiele nannte man Phytien.

Christopher Deck

Papyrus

Papyrus wird aus einer Pflanze gewonnen, den Papyrusstauden. Man findet sie an sumpfigen Fluß- und Seeufern. Dort sind sie heimisch. Aus den Stauden werden Fasern entzogen, getrocknet und anschließend gepreßt. Diese nun gepreßten und getrockneten Fasern werden nun miteinander verwoben. Das Papyrus ist nun fertig zum Beschreiben. Das altertümliche Papyrus wurde von den Ägyptern zum Schreiben von Nachrichten, Gedichten oder anderen Schreibarbeiten verwendet. In der heutigen Zeit verwenden wir für Schreibarbeiten jeglicher Art das Papier. Es wird aus dem Holz der Bäume gewonnen. Als Schreibwerkzeuge benutzten die Ägypter Schilffedern, Pinsel mit Farbe oder Lampenruß.

Christopher Deck & Daniel Kaiser

Parlament

Das Parlament hat in einer Republik die Aufgabe das Volk zu vertreten, es ist die gesetzgebende Gewalt (=Legislative). Das Volk hat das Recht, Volksvertreter zu wählen, die im Parlament tätig sind, um dort aktiv an der Politik des Landes teilzunehmen.

Patriarchalismus

Viele Unternehmer , vor allem in Deutschland (z.B. Krupp), vertraten zu Zeiten der Hochindustrialisierung, den "Herr im Haus-Standpunkt". Das heißt, sie sahen sich als Herr ihrer Arbeiter an, sie waren also die uneingeschränkten Herren in ihren Firmen und konnten dort handeln, wie sie es für richtig hielten. Sie waren die Herren und für die Arbeiter gab es fast kein Mitbestimmungsrecht.

Pauperismus

Pauperismus bedeutet die Verarmung großer Teile der Gesellschaft eines Volkes. Der Pauperismus kam zu Zeiten der Industrialisierung auf, hier verarmten die Fabrikarbeiter, wobei die Firmenbesitzer immer reicher wurden. Große Probleme, die der Pauperismus mit sich brachte, waren unter anderem Hunger, aber auch Arbeitslosigkeit. Der Pauperismus war eine Folge der Bevölkerungsexplosion, im 19. Jahrhundert.

Periöken

Die Periöken wohnten im Umland um Sparta. Sie waren frei, aber mußten für die Spartaner in der Landwirtschaft, in Gewerbe und Handel arbeiten. Sie mußten im Heer dienen, hatten aber trotzdem keinen Einfluß auf politische Entscheidungen. Die jungen Spartaner lernten, wie man Periöken bestiehlt, und die Spartaner erklärten den Periöken jedes Jahr symbolisch den Krieg.

David Daum

Pflanzeraristokratie

Bei den Pflanzern handelt es sich um Plantagenbesitzer, da es sich bei den Plantagen, um sehr große Gebiete handelte, kann man sagen, daß diese Pflanzer schon fast Großgrundbesitzer waren. Sie waren auf ihren Plantagen die absoluten Herrscher und beschäftigten Negersklaven, die nicht einmal als Menschen angesehen wurden. Allerdings mußten sie die Sklaven mit Essen versorgen und mußten sie auch irgendwo unterbringen.

Pharao

Ein Pharao ist der größte und mächtigste Mann im Staat. Er ist König und Gott für die Ägypter zugleich. Die Symbole seiner Macht sind Zeremonialbart und Kopftuch mit den Schutzgöttinen von Ober- und Unterägypten. Er wurde mit vielen Grabbeilagen in einer großen Pyramide begraben. Der Pharao galt als leiblicher Sohn des obersten Gottes. Das Amt des Pharaos und seine Macht gingen von Vater zu Sohn über. Nach seinem Tod lebte der Pharao als Gott Osiris weiter. Der Pharao teilte seine Befehle durch hohe Beamte der Bevölkerung mit. Alles lag in seiner Hand.

Pioniergeist

Der Pioniergeist kam am Anfang des 19. Jahrhunderts in Amerika auf, als die Amerikaner begannen, ihren Kontinent zu besiedeln, sie wollten sich unbedingt ausdehnen, da sie auch auf wirtschaftliche Expansion bedacht waren. Der Pioniergeist kam gerade deshalb auf, weil die Amerikaner in den Westen ziehen wollten, um dort billig Land zu erwerben, Gold zu finden oder einfach nur, um dort zu arbeiten. Der Westen zog die Amerikaner magisch an, ohne Rücksicht auf die Indianer zu nehmen, wurden neue Gebiete erschlossen, Grenzen wurden teilweise mit dem Lineal gezogen. Die Pioniere waren vor allem durch folgende Eigenschaften geprägt : Mut, Entschlossenheit, Rauheit und vor allem Ehrgeiz. Aber es war auch wichtig, daß es eigentlich keine sozialen Unterschiede zwischen den Pionieren gab.

Plantagenwirtschaft

Plantagenwirtschaft wurde im 18. Jahrhundert in den südlichen Kolonien in Amerika betrieben. Es wurden vornehmlich Tabak, Reis und Indigo, später auch Baumwolle angebaut. Diese Rohstoffe wurden schließlich ans Mutterland England geschickt, wo sie weiterverarbeitet wurden. Dies kurbelte die Industrialisierung in England an und England konnte kolonialen Dreieckshandel betreiben, wobei Fertigprodukte gegen Sklaven aus Afrika, die in die Kolonien geschickt wurden, um dort zu arbeiten, eingetauscht wurden.

Polis

Polis sind Kleinstaaten in Griechenland. Da Griechenland aus vielen Bergen bzw. Tälern besteht, bildeten sich mit der Zeit viele kleine Staatstädte in den Tälern.. Als die Stämme im Raum Griechenlands seßhaft wurden waren die einzelnen Stämme über ein große Gebiet verstreut. Aus Angst vor Feinden siedelten Adelige und andere Menschen sich immer mehr am Fuße der Burg an. So wurde das griechische Wort "Polis", das ursprünglich das Wort Burg bezeichnete, zum Begriff für den Stadtstaat. Jede Polis hatte ihre eigenen Gesetze. Die Bewohner lebten in kleinen Gruppen, dann in größeren Regionen. Die Bewohner führten zwar kleine Schlachten, doch wenn Krieg war, halfen sie sich gegenseitig.

Michael C., Anke u. Cordu.

Pragmatismus

Pragmatismus bedeutet, daß sich der Wert einer Handlung in dem Ausmaß widerspiegelt, in welchem man sie überhaupt in die Wirklichkeit umsetzen kann. Dieses Denken kommt aus Amerika, und zwar entstand es, als die Amerikaner damit beschäftigt waren, ihren Kontinent zu erforschen und sich gen Westen auszudehnen. Der Pragmatismus entstand gerade zu dieser Zeit, weil das Handeln in dieser Zeit stark in den Vordergrund trat, da man oft um sein Leben kämpfen mußte, konnte man eine bestimmte Idee nicht wirklich ausführen war man oft dazu verdammt zu sterben.

Präsidialdiktatur

Die Präsidialdiktatur konnte überhaupt erst entstehen, weil der Reichspräsident in der Weimarer Republik die Macht hatte den Reichstag aufzulösen. Ein weiterer wichtiger Punkt war der Artikel 48, der besagte, daß der Präsident das Recht hat, " Die zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nötigen Maßnahmen zu treffen" . So war es dem Präsidenten möglich, Notverordnungen des Reichstages außer Kraft zu setzen, so hatte er also fast uneingeschränkte Macht.

Prytanie

Die "Regierung der Athener. 50 Mitglieder führten für jeweils 35 Tage die Beschlüsse der Volksversammlung aus.

Puritaner

Angehöriger einer protestantischen Religionsgemeinschaft, die nach folgenden Grundsätzen lebt: Der Mensch kann nur durch Arbeit selig werden, wenn er arbeitet, handelt er also gottgefällig. Luxus ist verpönt, man sollte seine Geld nicht für luxuriöse Dinge verwenden, da es somit verschwendet wird. Die Puritaner waren auch die sogenannten Pilgerväter Amerikas, die ihre europäische Heimat verließen, weil sie auf der Suche nach religiöser Freiheit waren. Sie legten auch schon im. "Mayflower Contract" fest, daß sie in den englischen Kolonien Selbstverwaltung praktizieren wollten, somit legten sie den Grundstein für die amerikanische Demokratie.

Alexander Joram

Pyramiden

Die Pyramiden wurden als Gräber für Pharaonen oder andere reiche Menschen. In der Pyramide war eine Grabkammer, zu der man nur durch verschiedene Gänge gelangte. Die Gänge wurden oft von Granitblöcken oder ähnlichem versperrt zum Schutze vor Grabräubern.In der Grabkammer war ein Sarkofag, in dem sehr viele Grabbeilagen lagen, die dem Pharao im nächstem Leben helfen sollen. Die Form der Pyramide gleicht einem Dreieck. Die Spitze der Pyramide sollte dem Toten den Aufstieg zum Himmel erleichtern. An einer Pyramide wird ca. 20 Jahre gearbeitet, es arbeiteten 4 000 Facharbeiter und rund 7 000 Saisonarbeiter daran. Obwohl es so viele Arbeiter waren, dauerte der Bau so lange. Die Cheopspyramide ist die größte je gebaute Pyramide. Sie besteht aus 2,5 Millionen Steinquadern, von denen jeder 1 m3 groß ist und 2,5 Tonnen wiegt. Im Inneren der Pyramide gibt es Riesensteine, die bis zu 200 Tonnen wiegen.

Rat der 500

Wichtigstes Organ der attischen Demokratie. Wird für 1 Jahr aus den Mitgliedern der Volksversammlung gelost. Der Rat legt die Themen fest, über die auf der Volksversammlung gesprochen und abgestimmt wird.

Reichserbhofgesetz

Das Reichserbhofgesetz wurde 1933 zur Zeit des Nationalsozialismus erlassen. Es besagte, daß ein Hof bis zu 125 ha nur ungeteilt vererbt werden durfte. Dies sollte die Zersplitterung der Güter verhindern. Des weiteren durfte ein Hof nicht verkauft werden, was sich jedoch bei schlechter Ertragslage negativ auswirkte.

Roaring Twenties

Nach einer kurzen Depression setzte sich, der durch den Ersten Weltkrieg ausgelöste Wirtschaftsaufschwung in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhundert fort. Es begann eine rasant fortschreitende Industrialisierung, die mit ihren Neuerungen das Gesicht des modernen Amerika wesentlich geprägt hat. Einige wichtige Neuerungen waren, die Elektrifizierung, Maschinisierung und die Massengüterproduktion. Diese ermöglichten die Massenfabrikation in der Automobilindustrie. Die Motorisierung der Bevölkerung bewirkte einen spektakulären Wandel der Städte, was einen ungeheuren Aufschwung der Bauindustrie nach sich zog. Solche revolutionären Entwicklungen vollzogen sich in den 20er Jahren auf fast allen Gebieten des öffentlichen Leben, deshalb kann man sagen, daß die 20er Jahre das gebracht haben, was wir heute unter American way of life verstehen.

Sarkofag

In einem Sarkofag liegen die Verstorbenen der Pyramiden.

Sarah& Michaela

Scherbengericht

Das Scherbengericht wurde von Kleisthenes eingeführt, um Macht und Einfluß des einzelnen nicht zu groß werden zu lassen. In der Volksversammlung Athens konnte jeder den Namen des Mannes, der seiner Meinung nach das Amt des Tyrannen an sich reißen wollte, auf eine Tonscherbe ritzen. Der Mann, dessen Namen die höchste Anzahl erreicht hatte, mußte das Land verlassen.

Sarah Auer und Anne Kunst

Schlüsselerfindungen

Schlüsselerfindungen sind Erfindungen, die den Anstoß für neue Industrien geben. Bei der industriellen Revolution in England waren dies 1786 der mechanische Webstuhl, 1764 die Spinning Jenny, 1765 die Dampfmaschine. Aus ihnen bildete sich die Textilindustrie, die eine Schrittmacherfunktion übernahm. Sie zog durch den Materialbedarf die Eisen-, Holz- und Chemieindustrie nach sich, später folgte dann durch den Eisenbahnbau die Schwerindustrie.

Schrittmacherindustrie

Sie ist die, Industrie, die die Industrialisierung ankurbelt und weitertreibt. In England war dies die Textilindustrie, während es in Deutschland, der Eisenbahnbau war.
Schwerindustrie:
Maschinenbau, Hütten und Eisenindustrie gehören zur Schwerindustrie.

SDAP

Wilhelm Liebknecht (1824-1900) und August Bebel (1840-1913) gründeten 1869 die Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Hierbei nahmen sie die Internationalen Arbeiterassoziationen von Marx an. Später bildete sich aus ihr die Sozialistische Arbeiterpartei, die der Vorläufer der SPD war.

Selbstregierung (self government)

Von den amerikanischen Siedlern von Anfang an praktizierte Form des Zusammenlebens. Zwar hatte England über alle Kolonien formal die Oberhoheit, aber in der Praxis organisierten die Siedler ihr Zusammenleben selbst. Besonders die Puritaner wählten ihre Repräsentanten und gaben sich selbst Gesetze. Hier liegt auch die Keimzelle des späteren amerikanischen Selbstverständnisses.

Seßhaftigkeit

Die Steinzeitmenschen wurden vor 7000 Jahren seßhaft. Dieser Vorgang dauerte mehrere Jahrtausende. Es begann im "Fruchtbaren Halbmond" . Das ist heute der mittlere Osten.
Seßhaftigkeit bedeutet, daß die Steinzeitmenschen nicht mehr herumwanderten, sondern an einem Ort blieben. Sie lernten Tiere einzufangen, zu zähmen und zu züchten. Außerdem lernten sie Vorräte anzulegen. Sie mußten nun nicht mehr so oft unter Hunger leiden wie als Jäger und Sammler. Mit der Zeit lernten sie den Feldbau. Indem sie immer die größten Körner einpflanzten, wurden die Körner, die sie ernteten, immer größer. Sie bauten nun kleine Dörfer, und es bildeten sich die ersten Lebensgemeinschaften.

Andreas Sütterlin, Michael Auerswald

Sezession

Abspaltung des Südens von der Union 1860, begründet durch die wirtschaftliche Unterdrückung des Südens durch die Schutzzölle, die der Norden auf Industriewaren aus dem Ausland gelegt hatte. Im Vordergrund stand allerdings der Streit um die Beibehaltung der Sklaverei. Nachdem der Vertreter der republikanischen Partei, Lincoln, der die Interessen des Nordens vertrat, zum Präsidenten gewählt worden war, spaltete sich eine Reihe von Südstaaten vom Norden ab und gründeten die Konföderierten Staaten. Die Sezession wurde allerdings vom Norden nicht hingenommen, und es folgte ein vierjähriger Bürgerkrieg, in dessen Verlauf beide Seiten mit großer Härte kämpften und der mit der vollständigen Niederlage des Südens und der Zerstörung seiner Infrastruktur endete.
Siedlerkolonie
Kolonie, vor allem von Engländern auf privater Basis in Nordamerika gegründet. Im Gegensatz zu Kronkolonie und Handelskolonie also keine von Staats wegen oder von Händlern, sondern eher von Glaubensflüchtlingen oder politisch Verfolgten angelegt.

Anatol Leimbach

Sklaverei

Die Sklaven wurden zu Beginn der Sklavenzeit aus Afrika nach Amerika gebracht, um auf den Plantagen in den Südstaaten Amerikas zu arbeiten. Die Sklaven hatten keine Rechte und waren unfrei. Sie waren Leibeigene des Plantagenbesitzers. Die Sklaven mußten umsonst auf den Feldern arbeiten. Sie bekamen nur etwas zu essen und zu trinken. Der Besitzer kaufte die Sklaven in Afrika billig ein und konnte sie nach belieben in den Staaten weiterverkaufen, ohne die Sklaven zu fragen.

Solon

Solo half den Bürgern 594 v.Chr., als ein sehr großer Unterschied zwischen arm und reich bestand und die Gefahr groß wurde, daß sich ein Adeliger als Tyrann an die Macht setzte. Er nahm die Schuldscheine von den Feldern und kaufte die versklavten Athener frei. Er hat auch die ersten Ansätze der Demokratie eingeführt. Danach verschwand er.

Cordula Husfeld und Anke Hansen

Sozialdarwinismus

Der Sozialdarwinismus war die damalige Grundlage, mit dem die reichen Geschäftsleute zur Zeit des Big Business am Ende des 19. Jahrhunderts ihre Stellung erklärten. Aus dem Sozialdarwinismus geht hervor, daß nur die Stärksten und die Besten in der Wirtschaftsbranche überleben und sich durchsetzen können. "Survival of the fittest" war zur Zeit des Big Business das Schlagwort überhaupt, mit dem die Unternehmer ihre Stellungen begründeten. Im Sozialdarwinismus war die Möglichkeit nicht vorhanden, als "schwacher Mensch" (Arbeiter) in eine höhere Position zu gelangen, d.h. also ein Arbeiter bleibt immer ein Arbeiter. Aus der Definition des Sozialdarwinismus geht hervor, daß eine vertikale Mobilität nicht möglich ist. Wenn man in der horizontalen Ebene ist, dann kann man auch gleichzeitig nicht absteigen.

Soziale Frage

Es gibt mehrere Ursachen, weshalb es zu der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert in Deutschland kam. Diese Frage ist nicht nur eine Frage, sondern ein ganzer Komplex an Fragen, wie zum Beispiel Kinderarbeit, Wohnungsnot usw. Die Gründe für die soziale Frage waren hauptsächlich die Bevölkerungsexplosion, die kapitalistische Arbeitsweise und die Landflucht. Allein durch die Explosion der Bevölkerung und der Landflucht kam es zu einer Überbevölkerung der Städte und das Fehlen von Wohnungen. Die meisten Menschen lebten am Existenzminimum oder sogar noch darunter. Durch die kapitalistische Arbeitsweise mußten die Arbeiter bis zu 14 Stunden oder sogar mehr arbeiten und bekamen dafür so gut wie kein Lohn. Da der Lohn für eine Familie nicht langte, mußten die Kinder auch arbeiten, um die Familie am Leben zu halten. Nicht nur durch die gesundheitsgefährdeten Fabrikarbeiten, wo kein Sicherheitsstandart vorhanden war, sondern auch durch die schlechten sanitären Einrichtungen in den Mietshäusern kam es zu vielen Krankheiten und Todesfällen. Die soziale Frage im 19. Jahrhundert war eine Art Strukturänderung für die Gesellschaft. Die Fabrikarbeit war eine inhumane und entfremdete Arbeit, die die Menschen nicht kannten. Auch war es die Zeit, in der die Großfamilie unter einem Dach aufgelöst wurde ( Zwei-Generationen-Kleinfamilie). Es war zu dieser Zeit auch keinerlei soziale Absicherung, wie zum Beispiel eine Krankenversicherung, vorhanden. Es war eine Zeit, in dem die Proletarier eine soziale und politische Deklassierung hinnehmen mußten.

Soziale Marktwirtschaft

Diese soziale Marktwirtschaft ist das aktuelle Wirtschaftssystem in Deutschland. Die Zielvorstellungen der sozialen Marktwirtschaft verankerte der Gesetzgeber im Grundgesetz. Dem Staat stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, um Einfluß auf die Marktwirtschaft auszuüben und diese zu regeln:
1. Marktsicherung, das heißt der Staat gewährleistet einen freien Wirtschaftsmarkt und eine freie Konkurrenzdenken. Zu diesem Zweck richtete der Staat das Bundeskartellamt.
2. Marktbeeinflussung: dies geschieht durch psychologische Maßnahmen, wie zum Beispiel durch Werbekampagnen.
3. Markregulierung, das heißt der Staat greift z. B. bei Konjunkturschwankungen aktiv in die Wirtschaft ein. Dies geschieht durch Konjunkturausgleichsrücklagen, Produktionsaufkäufe durch den Staat oder durch Steuererleichterungen oder- erhöhungen.
4. Konjunkturpolitik: durch diese Politik werden Schwankungen in der Wirtschaft durch den Staat ausgeglichen: bremsen bei Hausse, ankurbeln bei Baisse.
5. Sozialpolitik: soziale Maßnahmen zum Schutz der Schwachen:
a.) steuerliche Maßnahmen, wie zum Beispiel progressive Einkommenssteuer.
b.) Sozialleistungen:
- Versicherung
- Sozialhilfe
- Versorgungsleistung

Sozialgesetzgebung

Die Sozialgesetze sind die ersten Absicherungen für die Arbeiterschaft. Diese entwickelte sich schrittweise. Das erste Gesetz erschien im Jahre 1883. In diesem wurde das Krankenversicherungsgesetz eingeführt. Dieses beinhaltet eine Versicherungspflicht (2/3 Arbeitnehmer und 1/3 Arbeitgeber)
Gewährung von Krankenpflege, Krankengeld und Familienhilfe
Ein weiteres Gesetz erschien 1884. Das Unfallversicherungsgesetz garantierte den Arbeitern ein Schutz von Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle.
Das Invaliden- und Altersversicherungsgesetz erschien 1889 (versicherungspflichtig). Die Beiträge dazu wurden von Unternehmer und Arbeiter geteilt. Anspruch auf Rente ab dem 70. Lebensjahr.
Diese Gesetze waren die Grundlage für die staatliche Sozialpolitik. Diese Gesetze wurden bis 1914 weiterentwickelt und minderten so die soziale Frage.

Sozialisierung

Die Sozialisierung entstand während der sozialen frage durch den Gelehrten Karl Marx. Darin beschreibt er, daß die Bourgeoisie, meist Unternehmer mit großem Kapital durch das Proletariat durch eine sozialistische Revolution abgelöst werden soll, damit es zum Sozialismus kommt, wobei die Arbeiter das sagen haben als eine Übergangslösung zum Kommunismus, bei dem es eine klassenlose Gesellschaft gibt, also keinen Unterschied zwischen Arbeiter und Unternehmer.

Sozialismus

Beim Sozialismus sind keine gesellschaftlichen Stände vorhanden. Ein Merkmal ist zum Beispiel, daß alle Macht beim Proletariat liegt. das heißt also, daß alle Macht vom Gesamtvolk ausgeht.

Sozialistengesetz

Durch das Sozialistengesetz von 1878 wurden der gesamte sozialdemokratische Parteiapparat lahmgelegt und verboten. Der Reichstag beschloß dies, weil sie eine Gefährdung darin sahen, daß die Sozialdemokraten den Umsturz des Staates planten. Durch diese Gesetz wollte man gegen die Sozialdemokraten einwirken. Dadurch mußte die Organisation in die Illegalität und viele Parteiführer wurden in den Knast gesteckt. Dadurch wurde die SPD und die Arbeiterschaft gezwungen, im Untergrund zu arbeiten. Durch dieses Sozialistengesetz wurde jedoch die SPD in ihrer Tätigkeit gestärkt und nicht wie von Bismarck gehofft, daß die Partei kaputt geht. Nachdem 1890 das Gesetz aufgehoben wurde, zog die SPD mit 19,7 % in den Reichstag ein.

SPD

Die SPD entstand durch den damaligen All. Deutschen Arbeitervereins unter der Leitung Lassalles und den liberalen Arbeitervereine unter der Führung von Liebknecht und Bebel. Daraus entstand vorerst die sozialistische Arbeiterpartei. Heute heißt sie "sozialdemokratische Partei Deutschland." Die SPD wollte damals einen freien Volksstaat und eine sozialistische Gesellschaft errichten.

Staatenbund

Der Staatenbund ist der Gegensatz zum Bundesstaat. Bei einem Staatenbund bleibt jeder Staat für sich selbst und ist nicht einer Zentralregierung wie bei einem Bundesstaat unterworfen. Der Staatenbund behält seine völlige Souveränität, Freiheit und Unabhängigkeit. Auch hat er seine eigene Rechtsprechung. Ein Staatenbund sind untereinander verpflichtet, einander beizustehen bei androhender Gewalt von außen.

Heiko Leverkus

Totengericht

Die Ägypter stellten sich vor, daß ein Verstorbener vor ein göttliches Gericht gestellt wird. Als erstes wird dabei der Tote dem Gericht vorgeführt. In Gegenwart von vielen Richtern wird das Leben des Verstorbenen überprüft. Danach wird dem Toten das Herz entnommen und in ein Gefäß getan und gegen eine Feder, das Symbol der Göttin Maat, abgewogen. Die Totenfresserin, ein krokodilköpfiges Ungeheuer, verschlingt den Toten, wenn das Urteil negativ ausgefallen ist. Fällt das Urteil des Toten positiv aus, so geht er in das zweite, ewige Leben ein.

Christian G. & Michael C.

Volksgericht

Auf einem abgegrenzten Platz in Athen wurden täglich die Richter für die einzelnen Gerichtshöfe ausgelost. Da es keine Berufsrichter gab, wurden jedes Jahr insgesamt 6 000 Richter gelost. Allerdings waren die Richter in Athen nicht so wie unsere heutigen, sondern eher mit heutigen Geschworenen zu vergleichen.

Felix Treutle und Stephan Hütter

Volksversammlung

In der Volksversammlung bestimmten alle männlichen Athener über 18 Jahren über alles Vorgehen in der Politik Athens, auch über die kleinsten Dinge. Es sprachen meist nur gebildete Redner, die Demagogen, aber es konnten auch andere vor der Versammlung reden, was sie aber meist nicht taten. Die Versammlung fand auf der Pnyx, einer Felskuppe, ca. 40 mal im Jahr statt.

Karin Scharrer

Wesir

Ein Wesir war der höchste Beamte des Pharao .Er stammte meistens aus der Familie des Pharao, wuchs am königlichem Hof auf und war vorher ein Schreiber .Er leitete die Aufträge an die Staatsverwaltung weiter und berichtete dem Pharao über das Vorgehen im Staat.

Almut

Zünfte

Nach dem Vorbild der Gilden der Kaufleute, schlossen sich die Handwerker in Zünften zusammen. Die Zünfte war eine strenge Ordnung und griff in das ganze Leben eines Mitgliedes ein, doch sie half dadurch, sich gegen Kaufherren und Geistlichkeit zu behaupten. Der Rat der Stadt wies den Zünften Aufgaben zu und überwachte sie. Strenge Kontrollen garantierten gleichbleibende Preise und gute Ware. Konkurrenz verschiedener Zünfte durfte es nicht geben. Die Interessen der Gemeinschaft war über dem Einzelinteresse gestanden. Es gab einen Zunftzwang, d.h. nur wer Mitglied einer Zunft war, durfte sein Handwerk ausüben. Die Zunftgenossen bildeten eine große Familie, in der auch für die verwitwete Meisterin gesorgt wurde. Durch die strenge Ordnung und Spezialisierung der Arbeit gab es für jedes Mitglied genügend zu tun. Selbst die Kunstpflege gehörten zur Aufgabe einer Zunft.