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So z. B. die Geschichte von Albert Einstein, der 1918 durch die Hinzufügung der Arbeit über die Gravitation seine Allgemeine Relativitätstheorie abgeschlossen hatte. Dabei kam er zu der berühmten kosmologischen Gleichung, die implizit die Expansion des Universums beinhaltet. Damals war diese Vorstellung aber noch nicht so populär wie heute. Einstein wusste nicht, was er davon halten sollte, da ja noch die Vorstellung des unveränderlichen Universums in den Köpfen Platz hatte. Er kannte einen Pfarrer namens Le Metre, mit dem er sich immer wieder traf und wo sie auch über Gott und die Welt sprachen. Le Metre war der Auffassung, dass Gott den Kosmos in all seiner Pracht erschuf, und er in dieser Pracht unveränderlich zu sehen ist. Einstein, der ein gläubiger Mensch war, wurde durch diese Vorstellung so stark beeinflusst, dass er der kosmologischen Gleichung korrigiert, indem er einen Term mit der sogenannten kosmologischen Konstante hinzufügte, um so die quasi scheinbare Expansion aufzuhalten. 1929 wurde er dann mit Edwin Hubble zusammengeführt, der durch von seine Beobachtungen am Mount Palomar und anderen Großteleskopen zu der Theorie gekommen war, dass der Weltraum expandiere. Einstein ließ sich mit einiger Mühe davon überzeugen, da physikalische Messungen vorlagen. Später nannte er die "Korrektur" seiner Gleichung "die größte Eselei" seines Lebens. Auch ließ er sich nicht von der Quantentheorie nicht überzeugen und war bis zum Tode der Auffassung, sie könne nicht endgültig stimmen, Seine Aussprüche »Gott würfelt nicht« oder »Raffiniert ist der Herrgott aber boshaft ist er nicht« zeugen nicht von einem gottlosen Wissenschaftler - Einstein war gottgläubig - sondern davon, dass er die Quantentheorie nicht als vollständige Theorie sah. Dies, obwohl er maßgeblich zur Entstehung der Quantentheorie beigetragen hatte. Es kam also zu einem Konflikt zwischen seiner Gottvorstellung und seinem Verständnis dieser Theorie.