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So war bei den Ägyptern 4.240 v. Chr. ein Jahr 365¼ Tage. Die Astronomen in China zeichneten das Erscheinen der Kometen seit 2.296 v. Chr. auf und konnten Sonnenfinsternisse vorausberechnen. Die griechische und europäische Astronomie wurde aber nicht von ihr beeinflußt, sondern von der babylonischen, wo man 2.750 v. Chr. Sterne zu Tierkreisen gruppierte und sie benannte. Seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. wurden alle Planetenbewegungen systematisch aufgezeichnet, was sich für die spätere Astronomie als sehr wertvoll erwies. Bald konnte man auch Sonnenfinsternisse voraussagen. Trotzdem war die Wissenschaft nur Werkzeug, und einzelne Erkenntnisse standen ohne Verbindung da. Das Bestreben, die Naturerscheinungen systematisch um ihrer selbst willen zu untersuchen und ursächlich miteinander zu verbinden, ist erst im nennenswerten Ausmaß im 6. Jahrhundert v. Chr. auf den Ionischen Inseln erwacht und erreichte anschließend auf dem griechischen Festland einen Höhepunkt. Dabei leistete man insbesondere auf den Gebieten Mathematik und Astronomie großartiges.