Künstliche Intelligenz und Expertensysteme

Die Definition der künstlichen Intelligenz ist die Fähigkeit von Robotern oder Rechnern, menschliche Tätigkeiten wie Problemlösen, Entscheidungtreffen, Lernen, Urteilen und Selbstverbesserung zu imitieren. Die Rechner von heute können einige Aspekte der Intelligenz nachahmen, wie z. B. Lösungen für komplexe Probleme zu finden oder Schach spielen. Jedoch muss der Programmierer das Ziel festlegen, den Weg festlegen, wie vorgegangen wird, den Prozess (= das laufende Programm im Datenspeicher) mit Daten füttern und ihn anstoßen, denn Computer sind selber überhaupt nicht intelligent.

Es wird allgemein akzeptiert, dass die menschliche Intelligenz vier Komponente hat:

  1. Gedächtnis,
  2. logische Entscheidungen treffen,
  3. Bewusstsein und
  4. Kreativität.

Expertensysteme oder Computerprogramme, die die Entscheidungen von Experten nachahmen, existieren seit mehr als zehn Jahren und beherrschen die erste und zweite Komponente, wie z. B. bei Diagnose stellen, im Stahlwalzwerk oder beim Suchen nach neuen Mineralien.

Alan Mathison Turing

Alan Mathison Turing [L10]

Mit immer schneller werdenden Rechnern ist auch die dritte Komponente nicht undenkbar - dies meinen zumindest die Ingenieure. Der Wissenschaftler Alan Turing hatte dazu den berühmten Test gefunden, die Intelligenz eines Rechners abzuschätzen. Er lässt einem Menschen zwei ihm nicht sichtbare Entitäten, A und B, Fragen stellen. Nach den Antworten muss er entscheiden, welcher der beiden ein Mensch ist. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass er den Rechner mit dem Menschen verwechselt 50 %, so hat der Rechner bewiesen, dass er intelligent ist.