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Die Zivilisation, die sowohl im Altertum als auch in den letzten Jahrhunderten weltdominierend gewesen ist. Nur im Mittelalter hat sie eine »Schwächeperiode« gehabt, die auch zu den sprichwörlichen mittelalterlichen Umständen führte.
Der Begriff trägt mit sich ein 5.000-Jahre altes Erbe. Der Ursprung des »Westlichen« liegt in den Königreichen Mesopotamiens, Syriens, Palästinas, Ägyptens und Griechenlands. Insbesondere stützt die Westliche Zivilisation sich auf Werke, die in die Gegenwart über Palästina und Griechenland kamen. Das Gedankengut wurde durch das Römische Reich und das Christentum verändert und nach Europa, Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland weitergeleitet.
Einige der maßgebenden Werke im Altertum waren die altgriechischen von Homer, Hesiod, Herodot, Plato, Aristoteles und griechischen Dramenautoren. Aus Rom kamen die Werke von Cicero, Livy, Virgil, Ovid, Horace, Plutarch, Tacitus u. v. a. m. Aus dem Nahen Osten kamen die Schriften großer christlicher Theologen wie Augustinus, Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin. Selbstverständlich bereicherten die isländischen Sagen, Dante's 'Himmlische Komödie', die Werke Geoffrey Chaucers, Giovanni Boccaccios, Niccolo Machiavellis, Desiderius Erasmus und von Nikolaus Kopernikus und die Notizbücher von Leonardo da Vinci die Westliche Zivilisation. Werke Wissenschaft, Technik und der Literatur in den späteren Jahrhunderten der Neuzeit sind so zahlreich, dass eine Aufzählung hier nicht mehr möglich ist.