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Zum Verstärken von elektrischen Schaltungen verwendete man bis 1948 die manche Röhren. Dies waren kleine Vakuum-Lämpchen, die zwei oder mehrere Metallplättchen beinhalteten. Vereinfacht dargestellt konnte man mit derjenigen, die nur zwei Plätchen hatte den Strom in einer Richtung durchgeben, in die andere aber nicht. Diejenige mit drei und mehr Plättchen konnten den Strom an Hand einer Spannung verstärken. Die dabei erzeugte Wärme und die kurze Lebensdauer der Röhren von einigen hundert Stunden wurde bei Rechnern zum Problem. Häufige Ausfälle waren bei der Pionierzeit Alltag. Einmal soll ein Techniker eine verkohlte Kackerlacke gefunden haben. »Ah, it was a bug!« rief er - und seitdem hat sich das Wort bug für (Software-)Fehler eingeschlichen.
1948 wurde ein Element der Festkörperphysik (solid-state device) erfunden, dass stromgesteuert den Strom verstärken konnte. Ähnlich wie bei der Röhre konnte das Element zwischen »Aus«, »Verstärkung« und »An« arbeiten: es gab also die Möglichkeit, es an- und auszuschalten. Somit verdrängte er in den nächsten Jahren die lästigen Röhren und wurde in Steuerungen, Verstärkern oder zum Generieren von Signalen verwendet und trug entscheidend dazu bei, dass es zur elektronischen Revolution kam. Die drei Physiker John Bardeen, Walter H. Brattain, and William B. Shockley, die ihn erfunden hatten bei den Bell Laboratories erfunden hatten, bekamen dafür den Nobelpreis der Physik 1956.
Transistoren werden in zahlreichen elektronischen Geräten wie Radios, Fernsehapparate, Videorecorder, Mikrowellenherde, Autos, Kommunikationssatelliten und Industrierobotern verwendet. Durch die Miniaturisierung konnten auf ein Stück Silizium mehrere Transistoren platziert werden, wodurch der erste Microchip hergestellt wurde [L8].