Betrachtet man große historische Zeiträume, stellt man fest, dass man im Mittelalter den Naturwissenschaften und der Technik recht gleichgültig bis ablehnend gegenüber stand. Erkenntnis und Erbauung holte man sich aus der Bibel. In der Renaissance befreite sich der Mensch von der Bevormundung durch Religion, die sich als unlogisch erwiesen hatte. Es gab zwar Bestrebungen, die Entwicklung der Technik zu bremsen, wie das z. B. bei der Eisenbahn der Fall war; dies wurde aber nur von Minderheiten getragen und setzte sich nicht durch. In der heutigen Zeit gibt es Anzeichen dafür, dass das Pendel eventuell wieder zurückschwingen könnte. Zunächst stand man in einigen gesellschaftlichen Gruppen lediglich der Technik ablehnend gegenüber. Anschließend übertrug sich diese Ablehnung auf alle Naturwissenschaften. Ob das Pendel wirklich noch zurückschwingen kann, ob dies durchführbar ist, ist eher unwahrscheinlich, da man wohl ausschließen kann, dass eine Technikfeindlichkeit sich weltweit breit macht. Deshalb würde die Folge regional bleiben und zu einem großem Gefälle des Wissenstandes führen, wodurch die schwächeren Völker von den mächtigeren Ländern überrollt würden und dadurch der Technik doch nicht entkommen könnten. Doch gibt es hier auch gegensätzliche Meinungen: es wird von der Götterdämmerung der Wissenschaften geschrieben, womit man meint, dass die Wissenschaften die Grundlagen des Universums erkannt haben und andere Fragen mit ihr nicht beantwortbar wären [A4].